Harpstedt - Hoch über dem Holzrahmenkonstrukt des künftigen Inkoop-Verbrauchermarktes an der Wildeshauser Straße in Harpstedt thronte am Freitagnachmittag die von den Mitarbeitern geschmückte Richtkrone am Kettenband des Baukranes. Zimmermann Christoph von Minden vom Generalunternehmer Thormählen hatte gerade den Richtspruch gesprochen. Zeit für den Applaus von Bernd Oetken und Tochter Gesa sowie Petra Kosten von der inkoop-Geschäftsführung aber auch von Flecken-Bürgermeister Stefan Wachholder, Gemeindedirektor Ingo Fichter, Vertretern des Geschäftspartners Aldi, der ebenfalls einen Markt auf dem Grundstück erstellen lässt, dem Architektur-Büro Angelis & Partner, Nachbarn und Vertretern aus der örtlichen Geschäftswelt.
Aldi ideale Ergänzung
„Wir sind froh, trotz Material-Knappheit und langen Lieferwegen heute das Richtfest feiern zu können. Damit kommen wir ein großes Stück voran, denn Ostern 2022 soll unser Markt hier eröffnet werden“, schilderte Bernd Oetken die weitere Planung. Gebaut worden sei in einer Holzrahmenkonstruktion. Holz sei der überwiegende Baustoff, der in dem Verbrauchermarkt nach der Fertigstellung auch ein besonderes Einkaufserlebnis bieten werde. In Verbindung mit dem Aldi-Markt, der als ideale Ergänzung gesehen werde, soll es hier dann ein Markt-Zentrum geben, das ganz im Sinne der Kundschaft sein dürfte.
161 Stellplätze
Nach der Fertigstellung wird die Verkaufsfläche im Inkoop-Markt 1800 qm und im Aldi-Markt 1020 qm betragen. Die Holzrahmenkonstruktion sichert einen KfW-55-Engerieeffizienstandard. Zwei Photovoltaikanlagen auf den Flachdächern der beiden Gebäude werden ausreichend Energie für die beiden Märkte produzieren. Für die Kundinnen und Kunden stehen auf der insgesamt 1,7 Hektar großen Fläche 161 Pkw-Stellplätze zur Verfügung – inklusive vier barrierefreien Stellflächen, sechs Eltern-Kind-Parkflächen und zwei Parkplätzen mit E-Ladestation.
Im Ortskern zu eng
Der Neubau wurde notwendig, da der etablierte Standort des Verbrauchermarktes im Ortskern in die Jahre gekommen war. Eine Erweiterung war nicht möglich. Das war dann auch der Antritt für die Planung und Umsetzung eines Neubaus, der auf den Vollsortimenter Inkoop und den Discounter Aldi zugeschnitten ist.
Optisch sollen die Fassaden aus vertikaler Holzschalung sowie Sichtbeton des zweigliedrigen Gebäudes durch ihre Arkaden und die Weiterführung der überhöhten Decken eine einladende Außenwirkung haben, so die Planer. Im Innern setzt sich die Verwendung von Beton, Glas und Holz durch eine sichtbare Tragstruktur fort. Das soll für einen modernen Markthallen-Charakter sorgen.
