Harpstedt - Die Baustraße soll bald Geschichte sein: Die Soltauer Straße wird ausgebaut. Das hat der Rat des Fleckens Harpstedt in seiner öffentlichen Sitzung am Montagabend einstimmig beschlossen.
Die bisherigen Planungen hatte zuvor Torsten Bachmann vom Wegezweckverband Syke vorgestellt. Dabei handele es sich jedoch nur um einen frühen Vorentwurf, wie Bauamtsleiter Jens Hüfner betonte: Dieser gehe dann noch in die Anliegerbeteiligung, eventuelle Wünsche oder Anregungen könnten in die Planung einfließen, die dann erneut im Rat beraten wird.
Etwa 250.000 Euro
Die Baustraße ist momentan nur mit Schotter befestigt, der zum Teil am Rand schon brüchig wird, zeigte Bachmann auf. Auch könne das Wasser nicht abgeleitet werden. Das soll mit dem Ausbau geändert werden. Der Schotter werde dabei mit verwendet.
Geplant ist ein verkehrsberuhigter Bereich, wie bereits in den benachbarten Straßen. Die Straße werde zwischen 7,50 und 8 Metern breit sein, sodass es auch Spielraum gibt für öffentliche Stellplätze und Grünflächen. Zur Verkehrsberuhigung seien wechselseitige Einengungen geplant, wo die Fahrbahn nur drei Meter breit sein werde. Diese Konzeption habe sich in dem gesamten Gebiet bewährt, so müssten keine Bodenschwellen oder Ähnliches eingesetzt werden. Auch große Müllfahrzeuge würden trotzdem die Straße befahren können.
Mit dem Endausbau wird die Erschließung der Wohngebiete „Am Großen Wege“ abgeschlossen. Die Kosten für die Maßnahme beliefen sich nach derzeitigen Schätzungen auf etwa 250.000 Euro, sagte Bachmann.
Start im Sommer?
Welche Pflanzen für die Begrünung geplant seien, wollte Horst Bokelmann (FDP) wissen, und wies darauf hin, dass andernorts schnell das Unkraut durchkomme und der Bauhof genug zu tun hätte – und ob man nicht lieber zu Bäumen übergehen wolle? Wenn die Anlieger informiert werden, sollen auch Beet-Patenschaften angeboten werden, antwortete Hüfner, bei denen die Kosten zu einem bestimmten Teil übernommen würden. Über die Pflanzen müsse man dann sprechen, üblich seien Bodendecker. Aber auch Bäume seien schön und denkbar, wie sie teilweise auch an der Hannoverschen Straße bereits stünden.
Die Maßnahme solle möglichst bald stattfinden, auch wenn noch drei der Grundstücke in dem Gebiet nicht bebaut seien, antwortete Hüfner während der Einwohnerfragestunde auf die Nachfrage eines Bürgers. Hoffentlich im Sommer könnte der Ausbau starten, zeigte er sich optimistisch.
