Harpstedt - Blut wird auch in Zeiten der Corona-Krise benötigt, daher gilt für die Spendenaktion in Harpstedt: Es gibt deutlich mehr Desinfektion und mehr Abstand – sonst ist alles fast wie immer: Zu „alles wie immer“ zählt, dass die Spendenwilligen sich nicht abhalten lassen sollten. So hofft die Organisatorin der Harpstedter Blutspendetermine, Angela Willms, dass zahlreiche Spendenwillige am Freitag, 17. April, von 15.30 bis 20 Uhr in die Delmeschule in Harpstedt zum Aderlass kommen.
Aus organisatorischen und personellen Gründen könne es jedoch eventuell zu Wartezeiten kommen. Auch der Ablauf wird geändert. So wird schon vor der beziehungsweise während der Anmeldung die Temperatur gemessen. Das Blutspendeteam besetzt auch die Anmeldung. Auf die Einhaltung eines Mindestabstandes wird besonders geachtet. Ausreichend Platz sei in den Räumlichkeiten der Schule vorhanden. Spendenwillige mit grippalen Symptomen, die Kontakt zu Corona-Infizierten hatten oder in Risikogebieten waren, dürfen zudem die Delmeschule nicht betreten.
Im Spendenraum werden die Spenderliegen auch mehr Abstand zueinander haben, die Liegen werden vom dem DRK-Blutspendeteam wesentlich häufiger desinfiziert. Statt eines Buffet-Essens in gemütlicher Runde bei Kaffee, Tee und Kaltgetränken werden diesmal Lunchpakete zum Mitnehmen ausgegeben. Das Service- und Küchenpersonal soll – die Helferinnen gehören vom Alter her zur Risikogruppe – geschützt werden. Die Lunchpakete sollen draußen oder zuhause verzehrt werden. Für den Fall, dass es einem aber nach der Blutspende nicht gut geht, stehen zur Not Stühle und Tische bereit, an denen sich Betroffene hinsetzen können. Die Ehrungen für Jubiläumsspender durch den DRK-Ortsverein Harpstedt werden später durchgeführt. Der Zugang zur Blutspende ist ausschließlich über den Eingang vom Pausenhof her, also von der Schulstraße aus, möglich. Weitere Informationen rund ums Thema unter
