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Hatten hat Spaß 800 Besucher beim Sechs-Stunden-Spektakel

Starker Auftritt der jüngsten Teilnehmer: Die „Zumba Kids“ machten im Bürgerpark Sandkrug bei „Hatten hat Spaß“ mit.

Starker Auftritt der jüngsten Teilnehmer: Die „Zumba Kids“ machten im Bürgerpark Sandkrug bei „Hatten hat Spaß“ mit.

W. Fademrecht

Sandkrug - Die goldenen Buchstaben „HHS“ schwebten im Eingangsbereich der Waldbühne und auf Wolke 7 dürfen sich auch die Macherinnen hinter „Hatten hat Spaß“ – dafür stehen die drei Buchstaben – fühlen. Denn Marisol Arosa Brinkmann und Sonja Promp ist es am Samstag gelungen, die Menschen im Bürgerpark über sechs Stunden lang mit einem Fest der guten Laune den Alltag vergessen zu lassen.

Etwa 800 Besucher zählten die Veranstalter und bemerkenswert ist vor allem, dass alle Generationen gut vertreten waren. Wer wollte, konnte spontan bei so manchem Angebot mitmachen: Sei es bei der „Waldfitness kommodig“, zu der Initiatorin Monika Tegtmeyer mit 20 eher älteren Teilnehmern antrat, der Hundeshow von „Hund um prima“ oder auch beim American Football der Oldenburg Knights. Zuschauen und staunen hieß es ansonsten zum Beispiel beim Auftritt der eleganten Sandkruger Baut- und Ballkleider-Models auf dem Laufsteg, des Auricher Zauberers Jan Speiser oder der orientalischen und brasilianischen Tanz- und Musikshows.

Viel Zeit und Energie

Im Vergleich zur Premiere vor einem Jahr ist es Marisol Arosa Brinkmann und Sonja Promp gelungen, die Zahl der Besucher beinahe zu verdoppeln. Das allein ist schon bemerkenswert. Mindestens genauso aber auch die Leidenschaft und Arbeit, die die beiden als Privatpersonen entwickeln. Wer genau hinschaute, konnte das an vielen Details bemerken. Allein die aufwendige Dekoration der Bühne und des Bereichs davor war erstaunlich: Unzählige grüne und weiße Luftballons waren in den Tagen davor aufgeblasen worden. Viele Blumen und kleine Bäume sorgten für eine Atmosphäre, in der sich jeder wohlfühlen konnte.

„Wir haben wirklich wie verrückt für unseren Traum gearbeitet“, verriet Marisol Arosa Brinkmann am Tag danach im Gespräch mit der NWZ. Ohne ein paar gute Freunde, die mit angepackt hätten, wäre die ganze Veranstaltung nicht möglich gewesen. Die Plakate entwerfen, in den sozialen Medien werben, die Vereine und Künstler suchen und alles so passgenau zu einem Sechs-Stunden-Programm schnüren, dass es alle 30 Minuten einen neuen Höhepunkt gab – das habe in den zurückliegenden Wochen und Monaten viel Zeit, Nerven und Energie gekostet.

Auf Spenden angewiesen

Ein besonderer Dank geht vonseiten der beiden Initiatorinnen deshalb an Menschen wie beispielsweise Lilo Gerdsen, die freiwillig und unentgeltlich dafür sorgte, dass Boule-Turnier perfekt über die Bühne ging und auch alles tipptopp sauber blieb (Sieger: Boule-Gemeinschaft Vin Rouge Sandkrug vor den TSG-Boulern, Bunte Kugel TV Munderloh und Boulefreunde Kirchhatten).

Geld verdienen, oder vonseiten der Gemeinde gezahlt, bekommen Marisol Arosa Brinkmann und Sonja Promp nicht. Das sei an dieser Stelle ausdrücklich betont, weil nach dem Eindruck der beiden Frauen in diesem Punkt immer noch viele Falschinformationen kursieren. Und so sind sie auf Spenden angewiesen, damit es auch in Zukunft weitergehen kann. In der Box, die am Samstag viele Stunden im Waldpark stand, landeten am Ende 170 Euro, keine 25 Cent pro Besucher.

Werner Fademrecht
Werner Fademrecht Redaktion Hatten
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