Hatten/Hude/Wardenburg - Die Graf-Anton-Günther-Schule (GAG) bereitet sich vor, um sich den neuen Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen und deren Eltern vorzustellen. Und doch ist dieses Mal, wie so vieles in diesem Schuljahr, alles anders und irgendwie neu – und zwar digital.
Zurzeit arbeitet die GAG an der Schleusenstraße 4 in Oldenburg, die überwiegend von Schülerinnen und Schülern aus den Gemeinden Wardenburg, Hatten und Hude besucht wird, mit vielen Menschen daran, die Vielfalt der Schule einzufangen, so dass alle gemütlich von zu Hause aus erfahren können, wie bunt, kreativ und facettenreich das gemeinsames Arbeiten und Leben an der GAG ist.
„Dieser Tag der offenen Tür, am Sonnabend, 20. Februar, ab 8 Uhr, wird also ein besonderer sein“, kündigt Lehrer Rüdiger Pötzsch, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, an. Die Gäste werden Räume digital betreten und dabei Menschen aus der Schule kennenlernen und sich gründlich über die besonderen Angebote des Gymnasiums in Trägerschaft des Landkreises Oldenburg informieren können.
Digitale Sprechzimmer
Zum Beispiel wurden digitale Sprechzimmer eingerichtet, in denen Lehrerinnen und Lehrer, aber auch die Mitglieder der Schulleitung für alle Fragen zur Verfügung stehen zu Themen wie: Sprachenangebot, Musikzweig, Informatik, Klassenleitung im Jahrgang 5, dem besonderen Angebot „MINT-EC“. Informationen dazu gibt es auf der Webseite der GAG.
Dort stehen ab Samstag auch einige Informationsblöcke beziehungsweise -videos zur Verfügung zu folgenden Themen: Grundsätzliches zur GAG, Gag begleitet, GAG international, Film an der GAG, GAG kreativ, GAG aktiv, Partner in Oldenburg, mit Schüler*innen durch die GAG, Klassenrat an der GAG, MINT-EC und GAG, Theater an der GAG, Musik an der GAG, GAG Sanitätsdienst.
Das gemeinsame Kaffeetrinken in der Mensa, die blaue Magie im Chemieraum, die Miniwelten im Mikroskop der Biologie, die diskutierenden Römer in den Fluren, die Crêpes bei den Franzosen, das Hämmern und Sägen in der Holz-AG, die Drucke in der Kunst und das Ausprobieren von Musikinstrumenten „wird es ganz sicher bald wieder geben“, ist sich Rüdiger Pötzsch sicher.
Vieles ausprobieren
Auch das Herumtoben auf dem Schulhof, das Bestaunen fahrender Roboter, der Spaß mit dem Bluescreen im Filmraum, das Erleben des Theaters oder unsere Songsinger bei der Arbeit und so vieles mehr könnten dann alles ausprobiert und gemacht werden, wenn die Schule wieder „normal“ geöffnet habe. Und zwar nicht nur digital, sondern analog, live und wie immer.
