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Hatter Büfett Helfer benötigen selber Hilfe

Lebensmittelausgabe beim Hatter Büfett: Die Ehrenamtlichen brauchen jetzt selbst Hilfe, um die Preissteigerungen verkraften zu können.

Lebensmittelausgabe beim Hatter Büfett: Die Ehrenamtlichen brauchen jetzt selbst Hilfe, um die Preissteigerungen verkraften zu können.

Werner Fademrecht/Archiv

Sandkrug - Alle Menschen spüren es im Portemonnaie. Durch die derzeit herrschende Inflation kosten Lebensmittel und andere Dinge des täglichen Bedarfs zum Teil deutlich mehr. Von dieser Entwicklung bleibt auch das Hatter Büfett nicht verschont. Die Ehrenamtlichen haben sich dennoch ein wichtiges Ziel gesetzt, wie Vorstandsmitglied Hildburg Hinrichs der NWZ mitteilte.

Die Nutzer des Hatter Büfetts sollen nach Möglichkeit auch in Zukunft die gleichen Preise zahlen: Erwachsene ein Euro und Kinder 50 Cent. Der Verein will, wenn es irgendwie geht, vermeiden, dass die allgemeinen Kostensteigerungen auch die Menschen trifft, die sich sowieso schon wenig leisten können.

Kosten steigen

Das Hatter Büfett steht laut dem 1. Vorsitzenden Ludger Haare vor der Situation, dass der Verein dank unermüdlichem Einsatz der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter personell sehr gut aufgestellt ist, aber finanzielle Unterstützung braucht. Erreicht werden könne das nur auf zwei Wegen: Durch das Gewinnen weiterer Mitglieder und das Einwerben von Spenden.

Das Hatter Büfett ist ein gemeinnütziger Verein, der unter anderem aus dem Handel seit Jahren unterstützt wird. Dennoch trifft auch ihn die durch den russischen Angriffskrieg und die damit verbundenen Folgen ausgelöste Preisspirale. Neben den Lebensmittelspenden, die von verschiedenen Geschäften abgeholt werden, kauft das Büfett nämlich auch noch Waren hinzu – zum Beispiel frische Eier –, um seinem Kundenkreis eine ausgewogene Ernährung zu ermöglichen. „Die Spenden decken den Bedarf leider nicht. Außerdem sind Fahrzeugmiete, Kraftstoff und einiges mehr zu finanzieren“, so Hildburg Hinrichs, die als Kassenwartin des Vereins die Zahlen kennt.

Rossmann und Netto neu

Die Zahl der Menschen bzw. Familien, die die „Tafel“ in Anspruch nehmen, war mit Beginn des Krieges in der Ukraine von etwa 25 auf rund 40 gestiegen. Mittlerweile ist die Nachfrage wieder etwas gesunken. Während der zurückliegenden 14 Monate hat der Verein unter dem neuen Vorstand – dazu zählen auch 2. Vorsitzender Reinhard Fänger und Schriftführer Thomas Freese – einiges verändert. Die Ausgabe wurde vom Eingangsbereich der „Freien Kirche“ in den im selben Gebäude für die Tafel gemieteten Raum zurückverlegt. Eine richtige Entscheidung, findet der Vorstand. So sei die Arbeit für alle Beteiligten leichter geworden. Außerdem konnten zwei neue Fahrer und eine Mitarbeiterin für die Ausgabe gewonnen werden. Mit dem Netto-Markt in Sandkrug und Rossmann in Wardenburg sind außerdem zwei neue Warenspender hinzugekommen. Haare: „Jede Lebensmittelspende verhindert, dass benötigte Nahrungsmittel hinzugekauft werden müssen.“

Reinhard Fänger informierte über die Zusammenarbeit mit der Wildeshauser Tafel und Thomas Freese verlas die Niederschrift der jüngsten Mitgliederversammlung. Hildburg Hinrichs erläuterte die Ausgaben und Einnahmen des Vereins und Kassenprüferin Maike Horn-Körner beantragte die Entlastung des Vorstandes. Nachdem dieser lud Ludger Haare die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu einem Dankeschön-Grillen ein.

Werner Fademrecht
Werner Fademrecht Redaktion Hatten
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