Havekost - Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) investiert in Havekost weiter in die Versorgungssicherheit: Bis Anfang Mai wird die Pumpstation beim Speicherpumpwerk umgebaut. „Sie ist rund 60 Jahre alt“, sagt OOWV-Projektingenieur Lutz Trittin. Zuletzt sei die Anlage 1987 überholt worden. „Nun ist es an der Zeit, sie den künftigen Anforderungen und Mehrbedarfen anzupassen“, berichtet er.
Der OOWV investiert eigenen Angaben nach 585 000 Euro in den Umbau. „Die Pumpstation wird unter anderem aus fünf statt wie bislang aus vier Pumpen bestehen“, so Trittin.
Über 50 Jahre am Standort
Von Havekost aus pumpt der Wasserverband schon seit mehr als 50 Jahren Wasser durch die Leitungen. Die beiden großen Speicherbehälter, die jeweils 5000 Kubikmeter Wasser fassen, wurden zwischen 2015 und 2017 komplett neu gebaut, auch die Schieberkammer mit den technischen Einrichtungen. 4,2 Millionen Euro hat sich das der OOWV kosten lassen. Die 2017 errichteten Speicher ersetzten zwei ältere Bauwerke aus dem Jahr 1967. Sie fallen mit sieben Metern Höhe deutlich flacher aus als die bestehenden Türme mit knapp 24 Metern. Dafür ist der Durchmesser mit 33,8 Metern größer. Einer der ausgedienten Reinwasser-Hochbehälter ist mittlerweile zu einem Revier für Fledermäuse geworden.
Während der Arbeiten in den kommenden Wochen wird das Trinkwasser in Richtung Ganderkesee über eine provisorische Schlauchleitung abgegeben. Nach Mitteilung des OOWV ist mit einem verringerten Versorgungsdruck zu rechnen. Das Wasser sprudele nicht so kräftig wie gewohnt. Auch Druckschwankungen oder Trübungen sind demzufolge möglich. Bei Fragen oder Problemen ist der Bereitschaftsdienst des OOWV unter
