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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Herrlich gefeiert

10.08.2015

Die wertvollen Rassekaninchen blieben am Sonnabend zum Sommerfest in ihren Ställen. Sie durften ihr Futter und eine extra Möhre mümmeln. Für die Mitglieder des Rassekaninchenzuchtvereins I 102 Wildeshausen war dafür die Kartbahn in Aumühle der Treffpunkt.

Ausmisten, Füttern und Pflege der Kaninchen standen einmal an diesem Tag nicht im Vordergrund. Dafür hatte Helmut Potthoff, 2. Vorsitzender und zugleich Leiter der Kartbahn, die flotten Flitzer in Reih‘ und Glied aufgebaut. Wer wollte, konnte dort so viele Runden drehen wie es beliebte und etwas Geschwindigkeitsrausch genießen.

„Das Sommerfest ist heute der gesellige Teil unseres Vereinslebens“, sagte Vereinsvorsitzender Kurt Oltmanns. Er freute sich über 26 Teilnehmer, die nach Aumühle gekommen waren. Darunter auch zahlreiche Jugendliche.

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„Man muss auch einmal etwas anderes außer der Reihe anbieten“, meinte Oltmanns. So ein Fest spreche die Jugend an. Nachwuchsarbeit sei notwendig.

Nach dem Grillen fiel der Startschuss auf der Kartbahn. Oltmanns war ganz in seinem Element, habe er doch sogar eine Rennfahrerlizenz, wie er erklärte. In geselliger Runde beim„Rennfahrerplausch“ über den einen oder anderen Rempler klang das Sommerfest aus.

Einmalig, traumhaft, idyllisch“ hörte man von allen Seiten, als 27 Mitglieder der Gesellschaft für Naturschutz unter Führung von Olaf Schachtschneider den Bäumegarten der Familie Voss in Hockensberg durchstreiften. Neben der Vielzahl einheimischer Bäume und Sträucher wies Schachtschneider besonders auf Raritäten und Blütenstände hin. Ins Auge fiel unter anderem die Strauchkastanie, die gerade blüht und reichlich Nahrung für die Bienen bildet. Auch anwesende Imker brachten ihre Erfahrungen ein. Danach ging es weiter zum privaten Arboretum von Schachtschneider, wo es ebenfalls viel zu entdecken gab. Er erklärte, dass wegen des Klimawandels mit heißen trockenen Sommern und kalten Wintern die Gärtner auf der ganzen Welt auf der Suche nach Bäumen seien, die resistent gegen die extreme Hitze und Kälte sind.

In Asien und Nordamerika sei man schon fündig geworden und versuche jetzt, diese Arten auch hier anzusiedeln. Die Fülle der Informationen dieses Tages sorgte für reichlich Gesprächsstoff unter den Naturfreunden. Die Exkursion endete am Abend in lauschiger Umgebung mit einem rustikalen Büfett.

Unter den großen Sonnenschirmen ließ es sich am Sonntagvormittag beim Empfang des Alterskönigs Heino Jacobs im Schützenverein Neerstedt an der Hauptstraße gut aushalten. Dort trafen sich die Schützinnen und Schützen zum Frühstück und Umtrunk in geselliger Runde.

Nicht fehlen durfte dabei das Foto des noch amtierenden Königshauses. Die Tage sind für Frank Baumann mit seine Adjutanten Fabian Wolowski und Torsten Steenken gezählt. Gleiches gilt für Königin Anke Tonne, die erste Adjutantin Hella Ahrens und die zweite Adjutantin Heike Grashorn.

Alterskönig und Gastgeber Heino Jacobs mit den Adjutanten Alfons Mutke und Heiner Vosteen werden ebenfalls beim Schützenfest das Zepter an die Nachfolger abgeben müssen. Das gleiche gilt für die Jugend.

Haupttag des Schützenfestes in Neerstedt ist der 23. August. Dann werden auch die neuen Majestäten vorgestellt.

Der Besuch ist gigantisch“, freute sich Jens Pfänder, Vorsitzender des Fischereivereins Wildeshausen am Sonnabend. Zeitweise deutlich mehr als 150 Besucher feierten rund ums Vereinsheim ein fröhliches Fischerfest.

Es war ein ständiges Kommen und Gehen, denn viele Mitglieder, Familienangehörige und Freunde der Angler waren vor allem heiß auf den frischen Fisch.

90 Aale, 80 Forellen, Schleien und Lachsstücke holte „Räuchermeister“ Reiner Albers aus den beiden Öfen, die seit Mittag im Dauerbetrieb qualmten. Im Öl brutzelten Huntefisch-Frikadellen. Allein 130 Stück wanderten rekordverdächtig in einer halbe Stunde über die Theke. Schon um 19.45 Uhr meldete die Vorstands-Crew dann auch „ausverkauft“.

Bei einem Würfelspiel gab es eine Angel, eine Rolle, Posen, Schnur, Haken und Co. zu gewinnen. Wer sein Glück versuchen wollte, zahlte einen Euro. Am Ende kamen mehr als 100 Euro zusammen, die ebenfalls in den geplanten Fischlehrpfad am Hunte-Ufer beim Burgberg gesteckt werden sollen.

Höhepunkt des Abends war aber die Proklamation des neuen Fischerkönigspaares: Rolf Biener (Brassen von 2064 Gramm) und Sylvia Anders (Karpfen von 1711 Gramm) hatten beim Königsangeln am Sonntag zuvor die schwersten Fische gefangen. Während Königin Sylvia nach 2003 und 2012 zum dritten Mal die Kette trägt, ist es für Rolf Biener Majestäts-Premiere. Auch ihre Adjutanten Marco Kuhn, Willy Anders und Elke Wulfekuhl kamen um den obligatorischen Ehrentanz nicht herum. Und so klang der Abend mit viel Schwung und ein wenig Anglerlatein zünftig aus.

Bereits am kommenden Sonntag, 16. August, geht es wieder ans Wasser. Die Senioren (Ü 50) im Fischereiverein Wildeshausen treffen sich zum gemeinsamen Angeln um 7 Uhr beim Fischerheim.

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