Die Verkehrssicherheit – insbesondere für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte – sehen die Freien Wähler am Grünen Weg in Ganderkesee gefährdet. Um zwischen LzO-Filiale und Famila-Markt über die Straße zu gelangen, müssten sie entweder große Umwege oder ein hohes Risiko in Kauf nehmen, machten Fraktions- und Ortsvereins-Mitglieder der Freien Wähler am Montagnachmittag vor Ort deutlich. „Ich überlege mir zu Hause schon, wie ich mich dort bewegen will“, sagte Elke Bothe (Bild), die selber auf den Rollstuhl angewiesen ist. Das Hauptproblem sei, dass nur im Bereich der Parkplatz-Zufahrten von Famila und LzO die Bordsteine beiderseits des Grünen Weges abgesenkt sind, so dass Rollstuhlfahrer auf geradem Weg von einer Straßenseite zur anderen gelangen können. Gerade dort aber ist der Grüne Weg sehr breit und das Verkehrsaufkommen hoch, wenn Autofahrer beide Parkplätze ansteuern. Zwar sei eine Querung auch an der Einmündung des Grünen Weges in die Grüppenbührener Straße (hinten im Bild) möglich – hier jedoch würden vor allem Linksabbieger nicht mit Rollstuhlfahrern rechnen, die gegen die Fahrtrichtung von links kommen, glaubt Fraktionschef Arnold Hansen. Und die Markierung des Fuß- und Radweges werde nicht deutlich genug hervorgehoben. Eine weitere Querungsmöglichkeit besteht in Höhe des alten Famila-Marktes – das bedeutete jedoch einen langen Umweg, geben die Freien Wähler zu bedenken. Hansen will jetzt die Verwaltung bitten, eine Lösung aufzuzeigen.
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