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Hilfsaktion für die Ukraine TSV Großenkneten engagiert sich

Hilfsgüter für die geflüchteten Menschen aus der Ukraine: Die Spendenbereitschaft der Bürger in Großenkneten war groß. Mitglieder des TSV haben die Pakete entgegengenommen und sortiert.

Hilfsgüter für die geflüchteten Menschen aus der Ukraine: Die Spendenbereitschaft der Bürger in Großenkneten war groß. Mitglieder des TSV haben die Pakete entgegengenommen und sortiert.

TSV

Großenkneten - Damit hat Marvin Lager nicht gerechnet: „Wir sind regelrecht überrollt worden mit Hilfspaketen“, sagt der 29-Jährige Fußballer des TSV Großenkneten. 248 Bürger haben am Montagabend Spenden ins Vereinsheim gebracht, um damit den aus der Ukraine fliehenden Kriegsflüchtlingen mit dem Allernötigsten zu helfen – Hygieneartikel, Medikamente, Spielzeug, Kleidung für Babys, Kinder und Erwachsene, Taschen, Batterien und Lebensmittel. „Das sind einige Tonnen zusammengekommen“, schätzt TSV-Kassenwartin Frauke Asche, die allen Spendern im Namen des Sportvereins dankt. Zwölf Klubmitglieder nahmen die Sachspenden entgegen und sortierten sie, damit sie am Dienstag nach Ganderkesee gebracht werden konnten. Das hat unter anderem Marvin Lager übernommen.

Der Chef hat gefragt

Er arbeitet in Ganderkesee beim Entsorgungsdienstleister K-Nord. „Mein Chef Andreas Lange hat unter den Mitarbeitern gefragt, wer etwas für die flüchtenden Menschen aus der Ukraine spenden will“, erzählt Lager. Es sei ein Hilfstransport nach Polen geplant. Daraufhin brachte er das Thema zunächst in der zweiten Mannschaft beim TSV zur Sprache und anschließend im Vorstand. „Niemand hat lange überlegt, die Hilfsbereitschaft im TSV war sofort da“, sagt Lager. „Das schätze ich so an diesem Verein.“ Über Soziale Medien und das Netzwerk des TSV wurde die Spendenaktion kurzfristig für Montagabend angeschoben. „Wahnsinn“, beschreibt Marvin Lager seine Begeisterung. „Die Telefone standen nicht mehr still.“ Ob Frauennetzwerk oder Landjugend, Kirchengemeinden oder Firmen: Viele Leute aus der Gemeinde hätten ihre Hilfe über eine reine Sachspende hinaus angeboten.

Auf dem Betriebsgelände von K-Nord sind alle Spenden aus Ganderkesee und Umgebung weiter sortiert, verpackt und verladen worden. An diesem Mittwoch fahren K-Nord-Geschäftsführer Andreas Lange und Klaus Heinrich (Glas-Becker, Delmenhorst) ins polnische Chelm. Das sind 1181 Kilometer.

Lkw startet Mittwoch

Dort, 20 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, befindet sich eine Flüchtlingsunterkunft für 300 Frauen und Kinder. Vor Ort soll die aktuelle Lage weiter besprochen und geklärt werden, wo die übrigen in Ganderkesee lagernden Hilfsgüter hingebracht werden sollen.

Christoph Koopmeiners Redaktion Cloppenburg
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