Wildeshausen - Die Journalistin und gebürtige Wildeshauserin Susanne Heger hat die Hintergründe zu den Gefallenen des Zweiten Weltkrieges in Wildeshausen recherchiert. Und sie hat dabei jede Menge spannende Geschichten gefunden, die sie jetzt öffentlich vorstellt. Heger hält am Montag, 19. September, um 20 Uhr im oberen Rathaussaal in Wildeshausen einen Vortrag unter dem Titel „Wildeshauser Kriegsopfer. Das Kriegerdenkmal auf dem Burgberg“.
Es ist der erste Vortrag 2022/23 aus der Reihe „Geschichte im Rathaus“ des Bürger- und Geschichtsvereins Wildeshausen. Der Eintritt kostet fünf Euro. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: Wer waren die Gefallenen, deren Namen auf dem Kriegerdenkmal am Burgberg dokumentiert sind? Bei ihren Recherchen stieß sie auf viele interessante Details. So war die Verbindung eines Wildeshausers zu Adolf Hitler so eng, dass er mit dem Diktator segeln ging und seine Frau Tischdame beim „Führer“ war. Es gab aber auch den fast erblindeten Wildeshauser, der vor seinem Tod vielen verletzten Kameraden das Leben rettete.
Das Denkmal wurde 1924 in Gedenken an die Opfer des Ersten Weltkrieges aufgestellt. 1989 wurde eine Gedenktafel für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges angebracht. Unter den Gefallenen des Zweiten Weltkrieges sind neben Soldaten auch Kinder, Frauen und Zivilisten. „Ihre Geschichten gehören zu Wildeshausen und sollen in dem Vortrag erzählt werden“, sagt Eva-Maria Ameskamp vom Bürger- und Geschichtsverein.
