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Film und Fernsehen Sandra Otte aus Hölingen bei Bremer Tatort dabei

Imke Harms

Hölingen/Bremen - Es ist das perfekte Gegengewicht zu ihrem Beruf als Physiotherapeutin: Sandra Otte aus Hölingen beschäftigt sich in ihrer Freizeit leidenschaftlich gern mit der Theaterspielerei, mit Musik – und ist nun zum zweiten Mal auch als Darstellerin in einem Tatort zu sehen.

Und das kam so: „Ich hatte früher eine große Praxis in Harpstedt. All meine Kreativität brauchte ich, um dieses System am Laufen zu halten. Aber für mich und meine Freizeit blieb dann nicht mehr viel übrig“, denkt die 44-Jährige zurück. So habe es nicht bleiben können.

Neue Energie

Sie verkaufte die Praxis Ende 2016, „und danach kam die Musik zurück – und die Schauspielerei dazu“. Die in Ganderkesee aufgewachsene Otte wollte sich nach Aufgabe der Praxis ein Jahr Auszeit nehmen und dem Theater widmen. „Meine Eltern sind seit Jahren bei der Speelkoppel in Hoyerswege aktiv. Aber Plattdeutsch kann ich maximal verstehen, sprechen eher weniger. Ich wollte also hochdeutsches Theater spielen.“ Sie sei somit bei Pro Szenium in Delmenhorst gelandet. Auch ihre Musik ist dabei in manche Stücke eingeflossen. „Es war schön zu merken, wie das Publikum immer mal wieder nach den Liedern fragte“, so Otte, die mit ihren deutschsprachigen Stücken auch schon in Wildeshausen bei Spasche Live aufgetreten ist.

Nicht das erste Mal....

Bereits im Jahr 2017 durfte Sandra Otte eine kleine Rolle in einem Tatort übernehmen. Damals wies sie der Bremer Ermittlerin Inga Lürsen in dem Tatort „Blut“ den Weg (Bild links).

Seitdem ist sie in der Bremer Kartei gelistet und wurde nun erneut angefragt.

„Neugeboren“ wird ausgestrahlt am Pfingstmontag, 24. Mai, 20.15 Uhr.

2017 das erste Mal

Sandra Otte arbeitet weiterhin als sektorale Heilpraktikerin für Physiotherapie – aber in Bühren in einem kleineren Rahmen. Und das ist gut so. Denn: „Ich habe ja jetzt meine Kreativität wieder.“

Im Jahr 2017 ergab es sich, dass sie über mehrere Ecken die Bremer Agentin Simone BenCherif-Richter kennenlernte, die für die Castings der Bremer Tatorte zuständig ist. „Blut“ hieß die damalige Folge. „Eigentlich sollte ich da eine Komapatientin spielen, aber angeblich sah ich der Tochter von Ermittlerin Inga Lürsen zu ähnlich“, berichtet Sandra Otte lachend. Also bekam sie die Rolle einer Verwaltungskraft in einem Pflegeheim und durfte der Kommissarin den Weg weisen.

Danach war sie in der Tatort-Kartei gelistet. „Und dann habe ich wieder einen Anruf bekommen, wurde gefragt, ob ich nicht Lust hätte, nochmal vor der Kamera zu stehen.“ Und sie hatte Lust. Spannend auch für sie: in einem Tatort mit dem neuen Bremer Ermittlerteam mit Jasna Fritzi Bauer, Dar Salim und Luise Wolfram mitzuspielen.

„Ich spiele diesmal eine Krankenschwester und bin schon gespannt, wie es nachher in der Gesamtheit der Produktion rüberkommt“, beschreibt die 44-Jährige. Gedreht wird nämlich nicht chronologisch, sondern abhängig vom Drehort. Fünfmal wurde die Szene abgedreht, in der Sandra Otte vorkommt, in dem Krankenhaus in Bremen Mitte auf einer Station, die derzeit nicht belegt ist.

„Tolle Erfahrung“

Dennoch habe Corona viel Einfluss genommen. „Gerade im Vergleich zum letzten Mal war es extrem anders“, beschreibt Otte. Zuerst sei ein Test nötig gewesen, eine Maske wurde immer getragen, außer in den Dreh-Momenten, Abstand halten war an der Tagesordnung. Mittagessen allein, fast keine gemeinsamen Gespräche.

Ihr Fazit? „Das Team war super sympathisch, die Regisseurin war sehr zugänglich, es war eine tolle Erfahrung – und ja: Ich würde es wieder tun.“

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