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Wöschenlanner Heimatvereen im Einsatz Unrat soll nicht noch ein weiteres Jahr liegen bleiben

Holle/Oberhausen/Iprump - Jedes Jahr schwärmen die Mitglieder des Wöschenlanner Heimatvereens aus, um im Zuge der „Aktion saubere Landschaft“ in ihrem Vereinsbereich den Müll aus der Landschaft zu suchen, den unbekannte Zeitgenossen achtlos weggeworfen haben. In diesem Jahr hatte der Landkreis Oldenburg die „Aktion saubere Landschaft“ jedoch wegen der Pandemie abgesagt. Im vergangenen Jahr, gleich zu Beginn der Pandemie, hatte der Heimatvereen die Aktion ebenfalls kurzfristig abgesagt. Noch ein weiteres Jahr den Müll in der Landschaft liegenlassen wollte der Heimatvereen nicht, wie 1. Vorsitzender Ingo Lange berichtet.

Angesichts der immer wieder großen Bereitschaft der Mitglieder in den vergangenen Jahren, bei der Aktion mitzumachen, suchte der Verein nach Alternativen. „Die Pandemie sollte uns nicht davon abhalten, den Unrat, der in unserer schönen Landschaft herumliegt, einzusammeln und zu entsorgen“, so Ingo Lange.

Gespräche mit Landkreis

Der Heimatvereen habe sich von der Absage der Aktion durch den Landkreis nicht beirren lassen. Am Ende gelang es, nach mehreren Gesprächen mit dem Landkreis eine Lösung zu finden. Unter coronakonformen Bedingungen sammelten insgesamt 25 fleißige Helferinnen und Helfer paarweise oder als Familie (eventuell mit einer Person aus einem zweiten Haushalt) am Wochenende vom 26. bis 28. März insgesamt 0,6 Tonnen Unrat ein, der in der Natur verstreut herumlag. Das große Suchgebiet erstreckte sich über die Ortsteile Holle, Oberhausen und Iprump sowie einen Teil der Ortschaft Wüsting (Hauptstraße bis Höhe Kindergarten).

Dank an die Helfer

Es waren diverse Autoreifen und ein Kinderhochstuhl dabei, eine Bügelsäge, Plastikflaschen und viele Dinge mehr. Der Unrat wurde gesammelt und in der Müllumschlagstation in Neerstedt entsorgt, wie Ingo Lange berichtet.

Der Heimatvereen hat sich herzlich bei allen fleißigen Helfern bedankt. Der Verein hofft, dass es möglichst bald eine Entspannung der Situation gibt, damit das Vereinsleben unter normalen Bedingungen wieder stattfinden kann. „Wir freuen uns auf ein baldiges, persönliches Wiedersehen“, erklärt 2. Vorsitzender Mike Haye.

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