Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Hospizverein Harpstedt Neuer Vorstand und zwei Angebote

Hier finden die wöchentliche Sprechzeit und auch der „Letzte-Hilfe“-Kurs statt. Elke Kopmann-Cordes hat den Vorsitz des Hospizvereins abgegeben.

Hier finden die wöchentliche Sprechzeit und auch der „Letzte-Hilfe“-Kurs statt. Elke Kopmann-Cordes hat den Vorsitz des Hospizvereins abgegeben.

Budde/Archiv

Harpstedt - Der Hospizverein Samtgemeinde Harpstedt macht zwar während der Corona-Pandemie die Erfahrung, dass es weniger Nachfrage nach Sterbebegleitungen gibt. Vor allem, weil der Besuch in den Heimen nicht mehr so einfach ist wie zuvor. Das ist für die Mitglieder aber dennoch kein Grund, nicht weiterhin aktiv zu sein.

So wurde kürzlich bei der Jahreshauptversammlung ein neuer Vorstand gewählt. Neue Vorsitzende ist Wibke Strodthoff. Elke Kopmann-Cordes hatte dieses Amt zur Verfügung gestellt, bleibt dem Verein aber als 2. Vorsitzende in der aktiven Arbeit erhalten. 3. Vorsitzende ist Gabriele Proske, Schriftführerin Claudia Bliefernich-Daum, Kassenwartin Änne Mennebäck-Meyer.

Von den 39 Mitgliedern im Verein seien etwa 14 aktiv dabei, neun machen Sterbegleitungen. Über eins freut sich Kopmann-Cordes dabei besonders: „Wir haben endlich zwei Männer, die Begleitungen machen“ – eher eine Seltenheit in Hospizvereinen.

Zu den Angeboten des Harpstedter Vereins gehört die wöchentliche „Sprechstunde“: Donnerstags von 15 bis 17 Uhr können sich Interessierte im Raum des Hospizvereins an der Burgstraße 15 über die Arbeit und Angebote der Ehrenamtlichen informieren.

Kurs und Vortrag

In diesem Monat stehen noch zwei Termine an. Am Montag, 26. September, bieten Susanne Dinklage und Manuela Nedjari ab 18 Uhr an der Burgstraße 15 einen „Letzte-Hilfe-Kurs“ an. In dem „kleinen Einmaleins der Sterbebegleitung“ vermitteln sie in vier Modulen Wissen um die Umsorgung von schwerkranken und sterbenden Menschen. Die vier Module sind Sterben als ein Teil des Lebens, Vorsorgen und Entscheiden, Leiden lindern und Abschied nehmen. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn begrenzt. Die Plätze sind derzeit alle belegt, allerdings kann man sich noch auf eine Warteliste setzen lassen, sagt Kopmann-Cordes – Anmeldungen bei ihr unter Tel. 04244/7813. Dies helfe auch, damit der Hospizverein weiß, ob er einen weiteren Termin organisieren sollte.

Vortragsabend

Zudem lädt der Verein für Donnerstag, 29. September, ab 19 Uhr in die Begegnungsstätte in Harpstedt ein. Dort wird Haik Westendorf, Leitende Koordinatorin, über den Palliativstützpunkt Landkreis Oldenburg und Delmenhorst berichten. Sie erklärt, was palliative Arbeit ist und was der Stützpunkt bietet. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Jana Budde
Jana Budde Redaktion Wildeshausen
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Völlig zerstört: Die Aufnahme aus dem Jahr 1986 zeigt die   St. Georgen Kirche, dahinter die Wallgärten (Kuhweide)- und die Wohnblöcke vom Friedenshof .

KIRCHE ST. GEORGEN VOR ABRISS GERETTET Oldenburg und das Wunder von Wismar

Thomas Husmann
Oldenburg
Stehen bereits in den Startlöchern, von links: Ronald Siebel (Horizontalbohrung), Felix Baierlein (Genehmigung), Tobias Biener (Projektkommunikation), Frank Schwering (Genehmigung) und Jan-Henrik Kupfernagel (Horizontalbohrung).

HORIZONTALBOHRUNGEN IN DORNUMERSIEL BEGINNEN Dieses Großprojekt spielt entscheidende Rolle für die Energiewende im Nordwesten

Larissa Siebolds
Dornumersiel
Ins DLV–EM-Team berufen: Talea Prepens

LEICHTATHLETIK DLV nominiert Talea Prepens doch noch für EM

Steffen Szepanski
Cloppenburg
Ziel des Neugeborenenhörscreenings mit angeschlossenem Tracking ist es, schwerhörige Kinder möglichst innerhalb der ersten sechs Lebensmonate zu behandeln – beispielsweise mit einem Cochlea-Implantat.

OLDENBURGER HÖRZENTRUM FORDERT LANDESWEITE UNTERSUCHUNGEN Trotz Anspruchs – 86 Prozent der Babys werden nicht auf Schwerhörigkeit getestet

Anja Biewald
Oldenburg
Michaela Dirks ist Vorsitzende des Vereins Transplant-Kids in Wiesmoor.

TRANSPLANT-KIDS AUS WIESMOOR ÜBER ORGANSPENDEN In Deutschland gibt es im europäischen Vergleich nur wenige Organspender

Katrin Von Harten-Wübbena
Wiesmoor