Hoykenkamp - Die Handballer der TS Hoykenkamp planen derzeit nicht nur die kommende Saison, sondern sie schauen auch noch weiter in die Zukunft „Wir wollen noch stärker auf den jugendlichen Nachwuchs setzen“, kündigt TSH-Pressewart und Übungsleiter Uli Freiwald an.

Weiterhin verzeichnen die jugendliche Teams Neuzugänge. Die Verantwortlichen sind sich sicher, dass dieses Konzept kurz- bis mittelfristig auch für den Seniorenbereich greift. „Schon jetzt werden vermehrt männliche Jugendspieler in der ersten und zweiten Herrenmannschaft integriert“, berichtet Freiwald. Im Frauenteam werde es noch etwas dauern, da es auch in der neuen Saison keine weibliche A-Jugend geben wird. Das sei allerdings auch der einzige Wermutstropfen. Alle anderen Altersklassen sind mit einem oder auch zwei Teams besetzt.

Seit einigen Monaten „boomt“ es derweil bei den Minis. Daraus versprechen sich die Projektleiter Andre Haake und Thorsten Stürenburg enormes Potenzial. Von Montag bis Freitag ist die Hoykenkamper Sporthalle an jedem Nachmittag belegt. Hier können Drei- bis Achtjährige am Handballsport spielerisch schnuppern. „Nach fünf Jahren werden wir endlich wieder eine weibliche Jugend B haben“, freut sich Roberto Petrocelli. Er wird zusammen mit seiner Frau Julia sowie Johanna Geisler für den weiblichen Jugendbereich verantwortlich sein. Aus den beiden Teams der männlichen C-Jugend werden zwei B-Jugendmannschaften entstehen. Die Spieler dieser Jahrgänge 2007/2008 sollen die Möglichkeit erhalten, bis zu fünfmal pro Woche zu trainieren, wobei für die Bereite Athletik, Kraft und Kondition sowie Torwartspeziallisten zusätzliche Trainer eingesetzt werden sollen. „Wir werden damit zwar nicht an die Möglichkeiten eines Handballinternats herankommen“, erläutert Freiwald, „aber wir wollen zu den Großen in der Region aufschließen.“

Das ganze Vereinsleben hänge auch von einer engagierten Elternschaft ab. „Dies klappt bei uns besonders gut“, betont Uli Freiwald. „Wir brauchen keine Fahrpläne für die Auswärtsspiele, es sind immer genug Eltern dabei.“ Gleiches gelte übrigens auch während der Heimspiele für den Cafeteriadienst sowie die Aufgaben als Zeitnehmer oder Sekretär.