Hude/Altmoorhausen/Wüsting - Die Gemeindejugendfeuerwehr gibt es in Hude seit dem Jahr 2019. Sie findet großen Anklang bei den Jugendlichen, die hier eine dem Alter entsprechende erste feuerwehrtechnische Grundausbildung erhalten. Besonders werden Aspekte der Sicherheit vermittelt. Das alles mit sehr viel Spaß und auch Aktionen auch abseits des Feuerwehrdienstes, die das Miteinander zusätzlich fördern. Mit 16 Jahren ist dann für alle, die es möchten, der Wechsel in den aktiven Dienst möglich. Sie bringen dann schon eine Menge Erfahrungen und Wissen aus dem Jugendfeuerwehrdienst mit, kennen die Befehle und Strukturen aus ihren Übungsdiensten. Um die zehn ehrenamtliche Feuerwehrfrauen und -männer betreuen die Jugendlichen. Gemeindejugendfeuerwehrwart ist Reinke Peters.
Jetzt sind die ersten drei jungen Leute, die in diesem Jahr 16 wurden, aus der Gemeindejugendfeuerwehr in den aktiven Dienst ihrer örtlichen Feuerwehr gewechselt, berichtet Georg Schecke. Der Pressesprecher der Gemeindefeuerwehr hat die drei „Neuen“ interviewt:
Janne Meyer
Janne Meyer von der Feuerwehr Hude hatte seinen ersten Einsatz bei einem Wohnhausbrand. Er hat mit einem C-Strahlrohr den Löscheinsatz unterstützt und Seite an Seite mit seiner Mutter gearbeitet. Beide Eltern sind ebenfalls Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Hude. Der Jugendfeuerwehr möchte er aber noch nicht den Rücken kehren. Bis zum 18. Lebensjahr kann er in der aktiven Feuerwehr und gleichzeitig auch in der Gemeindejugendfeuerwehr tätig sein.
Jano Parchert
Jano Parchert von der Feuerwehr Wüsting wartet schon mit Spannung auf seinen ersten Einsatz. Vorher muss er allerdings noch die Truppmann-Ausbildung absolvieren. Er bleibt auch weiterhin der Gemeindejugendfeuerwehr erhalten. Dort haben alle, unabhängig vom Alter, in der Gruppe großen Spaß. Das sei das Besondere an der Jugendfeuerwehr, berichtet Jano. Die ersten Dienste in der aktiven Wehr waren schon eine Veränderung. Auf einmal war er nicht mehr einer der ältesten, sondern direkt der jüngste in der Gruppe, und es wurden ganz andere Sachen gemacht. Zum Beispiel wurde bei einer Übung ein altes Auto mit verschiedenen Werkzeugen geöffnet und das Dach entfernt. Das ist das Vorgehen bei einem Unfall mit eingeklemmten Personen.
Tom Janßen
Tom Janßen aus Altmoorhausen hatte seinen ersten Einsatz bei einem Autounfall auf der Autobahn. Zuallererst hatte er Respekt vor den Dingen, die in diesem Einsatz auf ihn zukommen würden. Die Routine der anderen Kameradinnen und Kameraden gab ihm jedoch Sicherheit. Viele Begriffe waren ihm aus seinem Training bei der Gemeindejugendfeuerwehr bekannt. Er bleibt ebenfalls weiterhin in der Gemeindejugendfeuerwehr, da er auch noch das Amt des Jugendsprechers ausübt.
