Hude - Gut verkauft haben sich die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg am Donnerstagabend beim Wilhelmshavener HV. Doch trotz der ansprechenden Leistung war die sechste Niederlage in Folge nicht zu verhindern – das Team von Trainer Lars Osterloh verlor gegen den Tabellenzweiten mit 22:25 (12:12).
„Es war ein schönes und schnelles Spiel von beiden Teams, am Ende haben ein paar zu viele individuelle Fehler von uns den Unterschied ausgemacht“, berichtete Osterloh. Die Gäste kamen zunächst gut ins Spiel, gingen nach einem Doppelpack von Lisa-Marie Hillmer und einem Treffer von Michaela Stahlkopf mit 6:4 in Führung (10. Minute). Danach ging es hin und her, bis zur Pause konnte sich kein Team absetzen.
Nach dem Seitenwechsel legte erneut die HSG ein 14:12 vor, ehe Wilhelmshaven wieder die Führung übernahm. Doch auch jetzt ließ sich Hude/Falkenburg nicht abhängen, schaffte bis zum 21:21 (51.) immer wieder den Ausgleich. Nach dem 22:23 blieb die HSG jedoch in den verbleibenden fünfeinhalb Minuten ohne eigenen Treffer, so dass die Gastgeberinnen die Punkte einfuhren. „In dieser Phase haben wir uns einen Pfostentreffer, einen Fehlwurf und einen Ballverlust geleistet. Das war natürlich etwas ärgerlich, und mit etwas mehr Glück hätte das Ergebnis auch andersherum ausgehen können“, berichtete der HSG-Trainer.
Besser machen können es seine Spielerinnen bereits an diesem Sonntag (16.30 Uhr), wenn die Wilhelmshavenerinnen zum Rückspiel in Ganderkesee antreten. „Mit einer ähnlich guten Leistung können wir definitiv als Sieger vom Platz gehen“, schätzt Osterloh. Vor der Partie werden mit Katharina Stuffel, Antonia Brinkmann, Joy Stüven und Lisa Maus vier Spielerinnen verabschiedet. Ihr letztes Spiel in dieser Oberligasaison bestreiten die HSG-Handballerinnen dann am Dienstag, 24. Mai (20.30 Uhr), beim TV Dinklage.
Telegramm
Wilhelmshavener HV - HSG Hude/Falkenburg 25:22 (12:12)
HSG: Alfs, Peters – Stuffel, Kuhz, Blankemeyer, Tirschler (3), Stahlkopf (3), Engel, Bredehorst (5), Sanders (4/2), Hillmer (7), Winter
Beste Werferinnen WHV: Janßen (8), Röben (6/2), Neumann (5/1)
Siebenmeter: WHV 5/3, HSG 2/2
Zeitstrafen: WHV 1, HSG 4
