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Trainerwechsel bei der HSG Hude/Falkenburg Bernd Spille löst nach dieser Saison Lars Osterloh ab

Hude - Ein Trainerwechsel steht nach dieser Saison bei den Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg bevor. Nach vier Jahren im Amt gibt Lars Osterloh seine Aufgaben als Chefcoach in andere Hände. Seinen Nachfolger stellte Osterloh, der zugleich auch Vorsitzender der HSG und Handball-Abteilungsleiter im TV Hude ist, am Freitagabend in der Huder Jahnhalle vor.

Zeitliche Gründe

„Meine Entscheidung ist im Prinzip schon in der vergangenen Rückrunde gereift“, erklärt Osterloh, der in erster Linie zeitliche Gründe anführt. „Job, Familie, Vereinsvorstand und Trainer – da wird die Zeit eng“, ergänzt der 45-Jährige. Die Aufgabe als Trainer der HSG-Frauen in der Oberliga mache ihm „unheimlich viel Spaß“. Gleichwohl könne er sich aber auch vorstellen, dass ein neuer Mann an der Seitenlinie auch die Chance eröffnet, neue Reize zu setzen.

Diese Aufgabe wird dann in ein paar Monaten auf Bernd Spille zukommen. Der 34-Jährige wird den Trainerposten beim Oberligisten übernehme. In der Region ist er alles andere als ein Unbekannter. Gebürtig aus Neerstedt, spielte Spille sowohl beim TVN als auch für den TSV Ganderkesee, ehe er über die TS Hoykenkamp und TSG Hatten-Sandkrug zum TvdH Oldenburg wechselte. Dort war er nicht nur Spieler, sondern übernahm vor dreieinhalb Jahren auch als Trainer die erste Frauenmannschaft. „Deswegen sind wir ernsthaft auf ihn aufmerksam geworden“, verrät Osterloh. Spilles Team gastierte im Oktober in der Regionsoberliga bei Hude/Falkenburg II – und hinterließ beim 34:26-Sieg einen bleibenden Eindruck. „Die Mannschaft hat unter Bernd eine sehr positive Entwicklung genommen“, lobt Osterloh – für den sofort klar war, dass man nach Spille die „Fühler“ ausstrecken werde.

Auswärtsspiel in Wilhelmshaven am Samstag

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg treten an diesem Samstag (16 Uhr) beim Wilhelmshavener HV an. Nach ihrem zuletzt überzeugenden Auftritt im Heimspiel gegen die HSG Osnabrück (36:22) wollen die Schützlinge von Trainer Lars Osterloh den Schwung und das zurückgewonnene Selbstvertrauen mitnehmen. „Wilhelmshaven ist aber ein anderes Kaliber als Osnabrück“, warnt Osterloh vor dem Tabellensiebten, der in eigener Halle bislang nur gegen Spitzenreiter TV Oyten verlor. „Wenn wir das Spiel lange offen halten, werden wir unsere Chance bekommen“, glaubt der HSG-Trainer, der auf Mareike Zetzmann verzichten muss, dafür aber auf das Comeback von Kim Sanders und Laura Tirschler hofft.

Auf einer Ebene

In den gemeinsamen Gesprächen war schnell zu merken, dass Verein und Trainer auf einer Ebene waren. Diesen Eindruck kann der 34-Jährige nur bestätigen: „Das Konzept von Hude/Falkenburg hat mich zügig überzeugt“, sagt Spille. Einen maßgeblichen Faktor sieht er in der Jugendarbeit, auf die man aufbauen und mit der man mittelfristig auch einen Aufstieg in die 3. Liga anstreben könne.

Aktuell führt Spille, der als Aktiver seit dieser Saison wieder für Hatten-Sandkrug in der Verbandsliga spielt, mit den TvdH-Frauen die Regionsoberliga ungeschlagen an. „Ich denke, dass wir da durchmarschieren. Der Aufstieg ist definitiv unser Ziel“, betont der Trainernovize. Mit seinem Wechsel zur HSG wird er dann voraussichtlich gleich zwei Ligen aufsteigen. „Diese Herausforderung reizt mich, und ich mute sie mir auch zu“, sagt er.

Unterstützung wird er dabei weiterhin von Osterloh bekommen. „Ich bleibe ja in meinen anderen Funktionen der Mannschaft erhalten“, sagt der 45-Jährige, der ebenso auf den Verbleib von Co-Trainerin Desiree Görzel und Torwarttrainerin Sandra Peters hofft.

Michael Hiller
Michael Hiller Redaktion Wildeshausen (Lokalsport)
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