Hude - Sie sind richtig schön kuschelig. Und man kann sie sogar zusammenfalten und mit einem Reißverschluss in ein handliches kleines Kissen verwandeln, das sich gut verstauen lässt. Der Förderverein der Grundschule an der Jägerstraße hat für alle Schülerinnen und Schüler Fleece-Decken beschafft, die das im Zuge der Corona-Maßnahmen erforderliche Durchlüften der Klassenzimmer erträglicher machen. Für rund fünf Euro pro Decke hat der Förderverein den Kindern damit eine große Freude bereitet.
Gut zurechtgefunden
Die ganze Schulgemeinschaft habe sich gut zurechtgefunden mit den Corona-Maßnahmen, sagte Rektorin Ilona Schütte. Dazu gehört auch das fünfminütige Durchlüften der Räume mitten in der Stunde. . „Was machen wir denn im Winter?“, fragen die Kinder schon mal. Die Antwort darauf hat der Förderverein der Schule. Die Idee mit der Beschaffung der Decken habe sich relativ schnell umsetzen lassen, sagte Sandra Aichele vom Förderverein bei der Übergabe.
Jeder hat eine Decke
„Es ist schon richtig kalt“, weiß die achtjährige Schülerin Levke zu berichten. „Wir haben große Fenster, die wir aufmachen“, sagte sie. Da sei es schon sehr schön, dass man die Decken habe und nicht so frieren müsse.
152 Jungen und Mädchen besuchen derzeit die Grundschule Jägerstraße. Sie alle haben jetzt ihre persönliche Decke in der Schule parat, wenn es jeweils nach zwanzig Minuten Unterricht heißt: „Fenster auf!“
„Veränderte Schule“
Die Schule Jägerstraße befindet sich zurzeit wieder im Szenario A. Das heißt: Präsenzunterricht für alle Kinder. Der Unterricht sei nicht so schön wie vor Corona, sagte die Schulleiterin. Aber alle hätten sich mittlerweile gut eingefunden in die „veränderte Schule“. Es sei mittlerweile, bei allen Einschränkungen, ein kleines Stück Normalität in den Schulalltag eingekehrt.
