Hude - Ende Oktober sollen die Arbeiten zur Schaffung einer zukunftsfähigen IT-Infrastruktur an allen fünf Huder Schulen nach der jetzigen Planung voraussichtlich erledigt sein. Das berichtete Systemadministrator Friedrich Schnabel im Schulausschuss. Die vorgestellte Planung fand einhellig Zustimmung und viel Lob.

Lernplattform und Cloud sind laut Schnabel bereits vorab sehr kurzfristig auf den Weg gebracht worden, wie auch die Gerätewartung der Tablets. die die Schulen ausleihen.

Nun sollen mit dem umfangreichen Konzept die Probleme einer nicht ausreichenden WLAN-Versorgung der Huder Schulstandorte grundsätzlich beseitig werden. Dabei wird auch mit Blick in die Zukunft mit möglicherweise zunehmenden Endgeräten von Schulen, Schülern und Lehrern geplant. Die WLAN-Komponenten sollen ein Lebensdauer von zehn Jahren haben, die LAN-Komponenten (über Kabel) von maximal 15 Jahren. Und Verkabelung soll rund 20 Jahre halten. Geringfügige Ergänzungen ließen sich anhand der Struktur der Planung ohne grundsätzliche Neukonzeptionierung vornehmen, heißt es.Allein das Gewerk der umfangreichen Elektroarbeiten kostet 368 000 Euro. Für die erforderliche Netzwerktechnik sind weitere 230 000 Euro veranschlagt. Hinzu kommen Hochbauarbeiten und notwendige Sanierungsarbeiten. Letztere werden nicht aus dem Digitalpakt gefördert. 514 000 Euro beträgt die zugesagte Fördersumme. Rund 180 000 Euro von den Gesamtkosten in Höhe von 690 000 Euro muss die Gemeinde aus Eigenmitteln finanzieren.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude