Hude - Fünf sportlich-kreative Tage liegen hinter 15 Jungen und Mädchen. Sie haben an der Ferienbetreuung des Turnvereins Hude vergangene Woche teilgenommen. Für den Turnverein war es es eine Premiere, denn bislang war die Ferienbetreuung für Kinder berufstätiger Eltern vom Team des Huder Kulturhofs organisiert worden. In Absprache mit der Gemeinde durfte sich jetzt erstmals der Turnverein der Aufgabe stellen.

Auch wenn die Einschränkungen durch die aktuellen Corona-Regeln nicht alles so möglich machten, wie im Programm erarbeitet, kam bei den Teilnehmern keine Langeweile auf. Die Ferienbetreuung sollte einen besonderen sportlichen Schwerpunkt haben. Coronabedingt war dann aber täglich nur eine Stunde kontaktfreier Sport möglich, berichtete Navina Hölter, die das fünftägige Angebot leitete, unterstützt von der FSJ-lerin Larissa Lange und der Helferin Vera Fokken. Trotzdem wurde einiges geboten: Parcourtraining, Tanzen und Leichtathletik zum Beispiel. Es gab ein Jakkolo-Turnier, das den Kindern sehr viel Spaß bereitete. Und im kreativen Bereich wurden zum Beispiel Kürbislaternen gestaltet. Zum Abschluss gab es eine Schatzsuche. Den Kindern hat’s gefallen. Für die zehnjährige Bele war es besonders spannend, mit unzähligen Dominosteinen in der Jahnhalle lange Reihen aufzustellen und dann geschickt zu Fall zu bringen, erzählte sie.

Das Angebot zur Entlastung berufstätiger Eltern möchte der TV Hude auch künftig in den Ferien anbieten. Darüber ist aber noch zu entscheiden.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude