Hude - Die lange Sommerpause endet an diesem Wochenende auch für die erste Tischtennismannschaft des TV Hude. In der Oberliga geht es für die höchstspielende Mannschaft aus dem Landkreis wieder um Punkte. Los geht es gleich mit einem wichtigen Heimspiel, am Sonntag empfangen die Huder den ASC Göttingen. Die Partie in der Jahnhalle beginnt um 12 Uhr.
„Wir freuen uns natürlich alle drauf, endlich wieder um Punkte zu kämpfen“, sagt Hudes Mannschaftskapitän Florian Henke. Nominell taucht der 26-Jährige zwar gar nicht im Aufgebot des Oberligisten auf. Doch da im Huder Team immer wieder mit reichlich Rotation zu rechnen ist, dürfte Henke wohl in so ziemlich jedem Oberligaspiel dabei sein. Wie die Aufstellung gegen Göttingen am Sonntag tatsächlich aussehen wird, ließ er offen – verriet aber: Auf Ryan Farrell wird der TV Hude in den ersten Saisonpartien nicht zurückgreifen können. Der Linkshänder aus Irland laboriere derzeit an einer Verletzung. „Wir hoffen, dass er in der Hinrunde noch ein paar Mal spielen kann“, so Henke.
Zu seinem Punktspieldebüt in Hude kommt derweil Leo Niklas Schultz. Der Neuzugang vom TSV Bargteheide II aus der Oberligastaffel Nordost trainiert mittlerweile schon seit einem Jahr im Klosterort mit. Durch seinen beruflich bedingten Wechsel nach Bremen bestreitet er nun auch die Punktspiele für den TVH. „Er ist gut bei uns angekommen und zeigte in den vergangenen Wochen eine aufstrebende Form. Wir hoffen schon, dass er im vorderen Paarkreuz etwas reißen kann“, sagt Henke. An Position eins der Huder spielt weiterhin Sören Dreier. Das Nachwuchstalent konnte während der Vorbereitung unter anderem ein Turnier in Tschechien gewinnen.
Die Positionen drei und vier beim Oberligisten bekleiden Altmeister Peter Igel und Farrell. Auftaktgegner Göttingen wurde in der vergangenen Saison Vizemeister, musste aber die Abgänge einiger Leistungsträger verkraften – und könnte somit für den TVH ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt sein. „Für uns geht’s darum, irgendwie in der Liga zu bleiben“, sagt Henke. Denn im Gegensatz zu den Göttingern, gegen die Hude in der Vorsaison zweimal verlor, habe sich der Rest der Liga enorm verstärkt.
