Hude - . „Dass wir das gleich im ersten Anlauf schaffen, damit haben wir nicht gerechnet“ sagte am Dienstag Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew. „Wir sind super froh und super zufrieden“, betonte Lebedinzew, als am Nachmittag die Nachricht kam, dass Hude in das Städtebauförderungsprogramm des Landes aufgenommen worden ist. Noch in diesem Jahr werden 200 000 Euro Förderung aus dem Programm „Lebendige Zentren“ zugesagt. Mit dem Eigenanteil der Gemeinde in Höhe von 100 000 Euro können damit noch in diesem Jahr Maßnahmen für insgesamt 300 000 Euro umgesetzt werden. Insgesamt umfasst das von Huder Seite beantragte Programm für die nächsten zehn Jahre eine Gesamtinvestition von 4,7 Millionen Euro.

Eineinhalb Jahre Arbeit stecken laut Lebedinzew in den Vorbereitungen der Antragstellung im Zuge des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK). „Ich freue mich, dass ich das mit anschieben durfte“, sagt er.

Ein nächster Schritt werde nun sein, einen Sanierungsträger zu finden, der im Auftrag der Gemeinde die Maßnahmen plane und begleite. Das sei in der Regel ein Ingenieurbüro, das sich mit solchen Projekten auskenne.

Dank der Förderzusage werde man nun einen Prozess anschieben können, der die geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Situation im Huder Ortszentrum in Struktur bringe.

Ziel ist es bekanntlich, das Zentrum attraktiver und lebenswerter zu gestalten. Auch die Verkehrsproblematik ist ein großes Themenfeld. Vielleicht gelingt es mit den Zuschüssen dann auch endlich, die Dr.-Gustav-Thye-Straße an der Bahn entlang als Verbindung zum Torfplatz und zum Bahnhofsvorplatz auszubauen.

„Wir müssen uns jetzt Gedanken machen, welche Maßnahmen in welchem Jahr umgesetzt werden sollen“, so der Bürgermeister. Auf Verwaltung und Rat komme eine Menge Arbeit zu. „Das war uns allen klar“, sagt Lebedinzew. Die Zusage der Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm sei jedenfalls eine „super Nachricht“ für die Gemeinde Hude.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude