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Handball-Oberliga HSG Hude/Falkenburg ist gewappnet für wichtige Wochen

Sönke Spille

Hude/Falkenburg - In der Handball-Oberliga beginnt für die Frauen der HSG Hude/Falkenburg ein straffes Programm. Bis zum vierten Advent ist die Mannschaft von Trainer Lars Osterloh jedes Wochenende im Einsatz – acht Spiele in Folge stehen an. Wie gut, dass man für dieses Programm am vergangenen Wochenende ohne Spiel noch einmal Kraft tanken konnte.

„Die Pause kam zur rechten Zeit“, blickt Osterloh auf das spielfreie Wochenende zurück. Im Duell gegen den TuS Hollenstedt musste seine Mannschaft gleich mehrere Ausfälle kompensieren. Je näher der Spielschluss kam, desto mehr schwanden die Kraftreserven – am Ende stand mit dem 20:21 die erste Saisonniederlage.

Tempospiel unterbinden

Die ist nun abgehakt, der Blick auf das Spiel am Sonntag gegen den MTV Tostedt gerichtet, bei dem gilt: Alles auf Sieg. „Natürlich wollen wir gewinnen, das ist jedes Mal das Ziel“, sagt Osterloh, der aber weiß: „Es wird ein schweres Spiel. Tostedt ist ein gestandener Oberligist, der unbequem zu bespielen ist.“ Neben einer guten Torfrau samt kompakter Abwehr, überzeuge das Team aus dem Kreis Harburg mit unheimlich schnellen Tempogegenstößen. „Das bedeutet, dass wir unsere Angriffe konzentriert spielen, Fehler minimieren und sichere Würfe nehmen müssen“, gibt Osterloh die Marschrichtung vor.

Bei Ballverlusten fordert er von seinen Spielerinnen außerdem ein schnelles Rückzugsverhalten. „Wenn uns das gelingt, wird die Tagesform entscheidend sein“, sagt der HSG-Coach.

Allzu viele Duelle haben Hude/Falkenburg und Tostedt in der Vergangenheit noch nicht absolviert, da der MTV viele Jahre in der Oberliga Niedersachsen verbrachte. Das einzige Aufeinandertreffen in der Saison 2019/20 gewann Tostedt mit 30:26 – eine Revanche im Rückspiel war nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie nicht mehr möglich. Diese Chance bietet sich nun im Aufeinandertreffen am Sonntag. Die Gäste sind dabei mit 4:4 Punkten in die Saison gestartet, kassierten vor zwei Wochen eine knappe 26:27-Niederlage gegen die SG Friedrichsfehn/Petersfehn – so wie die HSG.

Personal wieder an Bord

In der Partie kann Trainer Lars Osterloh die Rückkehr der verletzten und angeschlagenen Spielerinnen der vergangenen Partie vermelden. Einzig die Langzeitverletzten würden weiterhin ausfallen, Mareike Zetzmann habe zudem einen kleinen Trainingsrückstand. Alles in allem blickt der Falkenburger Trainer aber optimistisch auf die anstehenden acht Aufgaben bis Weihnachten. „Wichtig wird es sein, dass wir möglichst verletzungsfrei durch diese Zeit kommen“, sagt er. „Kleinere Blessuren werden wir überstehen. Dafür sind wir in der Breite sehr gut aufgestellt.“  Das Heimspiel der HSG Hude/Falkenburg gegen den MTV Tostedt wird am Sonntag um 16.30 Uhr in der Halle Am Steinacker angepfiffen.

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