Hude - In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Umwelt in Hude hätten sich alle Fraktionen dafür ausgesprochen, zukünftige Beschlüsse der Gemeinde auf Klimarelevanz zu prüfen. Warum man dies nicht in Form einer einfachen Checkliste habe festlegen wollen, bleibe den Grünen weiterhin unklar, so Grünen-Ratsfrau Kirsten Neuhaus. Sie schreibt: „Auch fehlt Bündnis 90/Die Grünen das Verständnis, warum wieder keine Maßnahmen für den Klimaschutz für die Gemeinde Hude verbindlich festgelegt werden. Stattdessen konnten wir uns nur auf die Überarbeitung des Leitbildes einigen. Im Klimaschutzkonzept, das im Landkreis seit 2014 (!) vorliegt, sind 69 Maßnahmen aufgelistet. Insofern geht es nur noch ums Machen. Wir können jetzt ganz unbürokratisch Maßnahmen für Hude auswählen und verbindlich umsetzen – sei es bei der Festlegung klimarelevanter Aspekte beim Bauen oder bei der Stärkung des Radverkehrs innerorts. Es ist höchste Zeit, dass sich die Mehrheiten im Rat nicht länger sträuben, endlich modernen Klimaschutz umzusetzen. Bündnis 90/Die Grünen blicken hoffnungsvoll auf den neuen Rat, der dann die Verantwortung trägt, für Hude Klimaschutzmaßnahmen festzulegen.“
Klimaschutzpolitik in Hude Warum keine verbindlichen Maßnahmen für Hude festlegen?
Kirsten Neuhaus Grüne
