Hude - Anstatt in die entscheidende Phase der Meisterschaft einzubiegen und an den Wochenenden um wichtige Punkte zu kämpfen, geht es bei den Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg aktuell vielmehr darum, die Weichen für die Zukunft zu stellen. Und hierfür hat das Team um Trainer Lars Osterloh nach dem coronabedingten Abbruch der Saison 2020/21 reichlich Zeit.

Fest stehen bislang bereits drei Abgänge sowie ein Neuzugang. Wie Osterloh bestätigte, muss der Oberligist in Zukunft auf Yvonne Weilke, Kira Birken und Torhüterin Katharina Woltjen verzichten. Weilke war im Sommer 2019 vom VfL Oldenburg gekommen, von dort folgte ihr Birken ein Jahr später. „Bei beiden Spielerinnen hat der Abschied sportliche Gründe“, erklärte Osterloh. So seien sowohl Weilke als auch Birken mit ihren Einsatzzeiten nicht ganz zufrieden gewesen. „Sie wollen sich nun neue Herausforderungen suchen“, so der HSG-Trainer.

Dagegen möchte Torhüterin Woltjen in Zukunft kürzer treten und „ihr Leben nicht mehr nur um den Handball-Spielplan herum bauen“, lautete Osterlohs Erklärung. Allenfalls in Notfällen würde Woltjen zur Verfügung stehen. Da Fenja Schwark immer noch an den Folgen ihres Kreuzbandrisses laboriert, bestand auf der Torwartposition Handlungsbedarf. Eine Nachfolgerin für die Position zwischen den Pfosten ist allerdings schon gefunden: Anneke Alfs wechselt vom Landesligisten HSG Delmenhorst nach Hude.

Mit weiteren neuen Spielerinnen stehe man in Gesprächen, bestätigte Osterloh. Hier sei man auf einem guten Weg: „Wenn alles normal läuft, werden wir wieder die gleiche Kaderstärke wie jetzt haben, um dann gut gewappnet in die neue Saison zu gehen.“