Hude/Hundsmühlen - Für Sören Dreier geht ein sportlicher Traum in Erfüllung. Dank seines starken Abschneidens bei der Top-24-Bundesrangliste in Saarbrücken qualifizierte sich das Tischtennis-Nachwuchstalent bei den Jungen für die deutsche Meisterschaft. Obendrein darf der Oberligaspieler vom TV Hude am Top-12-Turnier teilnehmen. Möglich machte es der geteilte fünfte Platz beim Top 24. Alexander Uhing vom Hundsmühler TV war in der Altersklasse 15 vertreten und blieb hier ohne Sieg.
2:2 Siege in der Vorrunde
„Es lief wirklich gut, ich bin sehr zufrieden“, freute sich Dreier über seine glänzende Vorstellung beim Top 24 in der Altersklasse 19. In seiner Vorrundengruppe begann der Linkshänder zunächst mit einer knappen Viersatzniederlage gegen Johannes Willeke (TTC Mülheim-Urmitz) aus Rheinland-Pfalz. Das zweite Match gewann er 3:1 gegen Konrad Haase (TSV Brendlorenzen) aus Franken. Gegen den topgesetzten Mike Hollo setzte es danach ein 1:3 (SV Riedering/Bayern). Dreier profitierte für den dritten Platz in der Gruppe vom kampflosen Sieg gegen Tyson Tan Hasse (Borussia Düsseldorf), der nicht antreten konnte. Somit kam der Huder auf 2:2 Spiele.
3:1-Erfolg gegen Angstgegner
In der Zwischenrunde blühte Sören Dreier dann richtig auf und verzückte auch Landestrainerin Christiane Praedel vom Tischtennis-Verband Niedersachsen, die ihn vor Ort betreute. Mit einem 3:2 gegen den Lokalmatadoren Pavel Sokolov (1. FC Saarbrücken-TT) sowie einem 3:1 gegen seinen bisherigen Angstgegner Tobias Sältzer (TV Refrath) aus Nordrhein-Westfalen war er auf Platz fünf angekommen.
„Ein Dämpfer war die erste Partie gegen Willeke, die hätte ich nicht verlieren müssen“, so Dreier. „Dafür habe ich erstmals gegen Sältzer gewonnen – das war mit die beste Leistung in den letzten Wochen. Das Ziel, mich für das Top 12 und die DM zu qualifizieren, habe ich damit erreicht, und darüber bin ich sehr glücklich.“ Das Bundesranglistenfinale steigt am 11./12. Februar im hessischen Lauterbach.
Alexander Uhing sammelt Erfahrungen
Alexander Uhing verlor derweil seine fünf Gruppenspiele und verbuchte lediglich zwei Satzgewinne. Den Abschluss bildete eine unglückliche 2:3-Niederlage in der Endrunde gegen Tien Nghia Phong (TTC 1946 Weinheim) aus Baden-Württemberg. Dennoch war schon die Teilnahme bei der hochkarätig besetzten Rangliste aller Ehren wert.
