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Kommunalwahl in Hude Holger Lebedinzew verzichtet auf erneute Kandidatur

Hude - Es wird ein spannendes Jahr in der Gemeinde Hude: Denn im September steht die Kommunalwahl an. Es geht um einen neuen Bürgermeister bzw. eine neue Bürgermeisterin. Seit Dienstag steht fest, dass Amtsinhaber Holger Lebedinzew (parteilos) nicht erneut kandidieren wird.

Die Beweggründe

„Es ist keine einfache Entscheidung für mich gewesen, ich übe das Amt nach wie vor sehr gerne aus, und fühle mich auch nicht amtsmüde“, so der 61-Jährige in einer persönlichen Erklärung.

„Allerdings bin ich tief überzeugt, dass ein gedeihliches Wirken zum Wohle der Gemeinde in der Funktion des Bürgermeisters von vielen Faktoren abhängig ist. Ganz wesentlich ist es zur Durchsetzung eigener Ziele und Vorstellungen, dass man über eine stabile Mehrheit im Gemeinderat verfügt. Themenbezogen kann das hier und da auch einmal anders verlaufen, aber insbesondere bei wesentlichen Themen ist es unerlässlich“, stellt der amtierende Bürgermeister fest.

Er sei gestartet mit der breiten Unterstützung aller zu dem Zeitpunkt seiner Wahl im Rat vertretenen Parteien und der Freien Wähler. Allerdings hätten sich im Laufe der Zeit, und insbesondere nach der letzten Kommunalwahl durch leicht veränderte Mehrheiten, die Erwartungen gegenüber seiner Person stark verändert, sagt Lebedinzew.

„Das ist nicht verwunderlich, es war eigentlich zu erwarten, weil jeder Unterstützer naturgemäß darauf achtet, dass bei zukünftigen Entscheidungen seine eigenen Vorstellungen maximal eingeflossen sind. Dieser Erwartung konnte ich nach der Kommunalwahl 2016 nicht mehr gerecht werden. Das hat dann maßgeblichen Einfluss auf die politische Arbeit, aber leider auch auf die Arbeit der Verwaltung genommen. Um hier weitere negative Entwicklungen zu vermeiden, und dem tollen Team der Verwaltung nicht weitere Probleme zu bescheren, habe ich mich entschieden, nicht mehr für das Amt des Bürgermeisters zur Verfügung zu stehen“, begründet Lebedinzew seine Entscheidung.

Wie es weitergeht

Drei Kandidaten für Lebedinzews Nachfolge gibt es bislang. Bis zum 26. Juli 2021 haben Bewerberinnen und Bewerber für das Bürgermeisteramt Zeit, ihre Kandidatur bei der Gemeinde offiziell anzumelden, sagt Olaf Hespe, der mit Stellvertreterin Saskia Haverkamp die Wahlleitung am 12. September inne hat. Im Gegensatz zu Bewerbern, die von einer Partei direkt nominiert werden, müssen Einzelbewerber in der Gemeinde Hude, die nicht von einer Partei aufgestellt werden, 160 Unterstützungsunterschriften einreichen „Das entspricht dem Fünffachen der Zahl der Huder Ratsmitglieder“, erklärt Olaf Hespe.

Bislang drei Bewerber

Für die Bürgermeisterwahl in Hude haben bislang drei Kandidaten öffentlich erklärt, dass sie sich bewerben wollen. Aus Rastede kommt der 54-jährige Stephan Tapper. Er ist Dozent und Ausbildungsreferent beim Niedersächsischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung und geht als unabhängiger Kandidat mit Unterstützung der Huder CDU ins Rennen.

In Sandkrug wohnt Jörg Skatulla. Der 52-jährige, parteilose Regierungsrat und im Ehrenamt Vorsitzender des Kreissportbundes, wurde vom SPD-Ortsverein Hude offiziell als Bürgermeisterkandidat nominiert.

Aus Wüsting in der Gemeinde Hude kommt der 63-jährige Diplom-Ökonom Dieter Dalle. Er tritt, nachdem er die FDP verlassen hat, als parteiloser Bewerber um das höchste Amt der Gemeinde Hude an.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude
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