Hude - Der Bereich zwischen der Parkstraße und der Dr.-Gustav-Thye-Straße habe ein „Wahnsinnspotenzial“, um in Hude ein lebendiges Zentrum zu schaffen, sagt Heiko Aschenbeck von der SPD-Fraktion. In einem Schreiben an die Leiterin des Amtes für Gemeindeentwicklung und Umwelt, Martina Schneider, bittet die SPD darum, das Thema „Gestaltungskonzepte für den Bereich zwischen Dr.-Gustav-Thye-Str., Parkstraße und Torfplatz im Zentrum von Hude“ auf die Tagesordnung des öffentlichen Bereiches der nächsten Sitzung des Fachausschusses zu setzen. Das Planungsbüro NWP hat für die Bebauung, Nutzung und Erschließung des Bereichs schon vor einigen Jahren Planungsvarianten erarbeitet. Nach Meinung der Sozialdemokraten bedürfen diese Pläne in einigen Punkten einer Weiterentwicklung. Es sollte noch mal darüber diskutiert werden. Unter anderem geht es der SPD laut Aschenbeck darum, über Geschossigkeit der Bebauung und mehr fußläufige Verbindungen in Richtung Parkstraße und Torfplatz sowie über die vorgesehenen, sehr umfangreichen Parkplatzkapazitäten nachzudenken. Laut Aschenbeck sollten so viele Wohnungen wie möglich in den unterschiedlichsten Größen entstehen können. Dazu Büros und Räume für Dienstleister. Mit den Eigentümern der Flächen, die in privater Hand seien, solle das Gespräch gesucht werden, um aus diesem Bereich ein Areal zu entwickeln, von dem das Zentrum durch mehr Frequenz profitiere. Vielleicht bestehe ja auch die Möglichkeit, einen Architektenwettbewerb für die unbebauten Bereiche zu initiieren.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude