Hude - Noch immer ist unklar, wann die Sperrung der Mehrzweckhalle am Huder Bach für den Schul- und Vereinssport aufgehoben werden kann. Wie unsere Zeitung berichtete, waren im Zuge der Dachsanierung in Teilbereichen Schadstoffbelastungen festgestellt worden. Eine Fachfirma übernahm die Reinigung. Hinzu kam ein Wassereinbruch bei Starkregen, der den Hallenboden in Mitleidenschaft zog. Es gab mehrere Untersuchungen, weitere Gespräche stehen laut Fachbereichsleiterin Martina Schneider noch an, um zu klären, ob der Hallenboden wegen möglicher Sporenbelastung ausgetauscht werden muss.

Derweil wurde die Verwaltung von der Politik beauftragt, eine Alternative für den Schulsport zu finden. Auch wenn es einer Baugenehmigung und vieler weiterer Abstimmungen bedurfte, konnte mittlerweile ein Zelt am Rande des Sportplatzes bei der Jahnhalle aufgestellt werden. Der Landkreis Oldenburg habe bei der Baugenehmigung sehr zügig reagiert, freute sich Fachbereichsleiterin Nicole Westermeyer.

Das zwanzig mal zehn Meter große Zelt wird durch eine mobile Anlage beheizt, um auch im Winter nutzbar zu sein. Das Zelt biete zwar keinen vollwertigen Ersatz für die Sporthalle, so Westermeyer. Der Schule und dem TV Hude sei aber die Möglichkeit gegeben, dort ein niederschwelliges Sportangebot durchzuführen. Die Gemeinde hat das Zelt vorerst für drei Monate gemietet – mit der Option auf Verlängerung. Die Kosten für die drei Monate bleiben laut Westermeyer in dem gesteckten Rahmen von 10000 Euro.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude