Hude - Am Montag wurde der Bauzaun aufgestellt, zugleich wurde ein bislang unbefestigtes Teilstück der Amselstraße in Hude gesperrt. Es soll endlich losgehen mit dem Neubau der sechsgruppigen neuen Kita, um die es in den vergangenen Jahren viele Diskussionen gab. Jetzt, wo der Bauzaun um das Gelände der künftigen Kita gesetzt wurde, werden die Dimensionen der ebenerdig geplanten Kita mit Außengelände erst richtig deutlich. Vom dortigen öffentlichen Spielplatz bleibt nicht mehr viel übrig. Schaukel, Wippe, Balancierstangen und weitere Spielgeräte befinden sich jetzt hinter dem Bauzaun. Auf dem noch zugänglichen Spielplatzgelände sind unter anderem noch Seilbahn und Tischtennisplatte nutzbar.

Der große Flächenverbrauch war in der Vergangenheit immer wieder Kritikpunkt – der Preis für eine zentrale neue Kita in Hude-Nord.

Sorgen machen sich Anwohner um die Verkehrssituation. Trotz der Tempo-30-Zone und den Schwellen in der Fahrbahn erlebe sie als Anwohnerin der Jägerstraße täglich mit Schrecken, dass viele Kfz viel zu schnell in diesem Bereich unterwegs seien. Schon jetzt seien Ein- und Ausgang des Spielplatzes für Autofahrer nicht einsehbar., sagt Dr. Anna Müller. „Wenn ab jetzt noch mehr Verkehr und sogar Schwerlast- und Baustellenverkehr durchfährt, halte ich das für höchst gefährlich“, sagt die Anwohnerin. „Hier muss mindestens eine regelmäßige Geschwindigkeitskontrolle her, ein Hinweisschild auf den Spielplatz oder aber eine weitere Schwelle vor dem Spielplatzeingang, die zum Abbremsen zwingt.“

Auch ihr Ehemann Horst Krause sieht die Verkehrssituation kritisch: „Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Verantwortlichen auch um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens in der Jägerstraße sorgen. Schon heute wird dort Tempo 30 vielfach ignoriert.“

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude