Hude - Nur noch ein Haufen Schutt ist nach dem in den vergangenen Tagen erfolgten Abriss des Gebäudekomplexes der ehemaligen Bäckerei Spanhacke in Hude übrig geblieben. Das an dieser Stelle geplante Wohnbauprojekt kann damit starten. Sobald wie möglich sollen die Bauarbeiten beginnen, für die laut Architekt Arne Matthes aus Ganderkesee bis zu 18 Monate veranschlagt sind. Am Ende soll hier ein neuer Komplex mit 36 Wohneinheiten in unterschiedlichen Größen bezugsfertig sein.
Bereits im Oktober 2019 war das Vorhaben im zentralen Bereich von Hude und in fußläufiger Bahnhofsnähe im Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt vorgestellt worden.
Was ist geplant?
Wie unsere Redaktion berichtete, sind sechs Gebäudekörper geplant, jeweils zwei davon sind verbunden. Die Ausführung soll zweigeschossig mit ausgebautem Staffelgeschoss und Tiefgarage erfolgen. Geplant sind Eigentumswohnungen ab etwa 58 Quadratmetern, die die Käufer selber beziehen oder vermieten können. Auch „Townhouse“-Wohnungen über zwei Geschosse und mit eigenem Eingang sind laut Architekt Matthes vorgesehen.
Im unteren Bereich, zur Schützenstraße sind zudem zwei Gewerberäume eingeplant. Das Vorhaben passt in das Dichtemodell und den Bebauungsplan. Abweichend von diesen Vorgaben, gab es auch grünes Licht für den Wunsch der Investoren, die in diesem Bereich vorgeschriebene Mindestdachneigung von 35 Grad nicht einzuhalten und statt eines Spitzdachs das Projekt mit begrünten Flachdächern umzusetzen. „Eine sinnvolle Sache“, so Architekt Matthes.
Die Einfahrt zur Tiefgarage soll im Grenzbereich zum Huder Schützenhaus angelegt werden, die Ausfahrt über die Straße Hohelucht. Mit dem Schützenverein habe es einen intensiven Austausch gegeben, sagte der Architekt.
Was sagen die Schützen?
Das bestätigte auch Vorsitzender Dieter Oehlschläger. Allen Beteiligten sei an einem guten Miteinander gelegen. Bauliche Änderungen am Schützenhaus, die im Zuge des Abrisses des direkt angebauten Bäckereigebäudes erforderlich werden, wie der Neuaufbau einer Wand, werde der Bauherr des Wohnprojekts übernehmen, sagte Oehlschläger am Mittwoch gegenüber unserer Redaktion.
