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Ortsentwicklung in Hude Weitere Bauplätze voraussichtlich ab 2022

Hude - Während im neu erschlossenen Baugebiet an der Amalienstraße in Hude die ersten Bauten in die Höhe sprießen, geht es mit der behutsamen Baulandentwicklung im Klosterort weiter. In der Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Umwelt, die am diesem Mittwoch, 16 Uhr, in der Mensa der Peter-Ustinov-Schule stattfindet, geht es um die Beschlussempfehlung der Verwaltung, das Verfahren für den Bebauungsplan Nr. 99 „Östlich Wilhelmstraße/südlich Riekersweg“ einzuleiten.

Es handelt sich um eine 2,4 Hektar große Fläche in Hude-Nord, nordöstlich der Wilhelmstraße in Richtung Geestrandgraben, die mittlerweile im Besitz der Gemeinde ist. In dem Bereich ist laut Verwaltung bereits vor einigen Jahren der Bebauungsplan Nr. 87 „Königstraße/Wilhelmstraße“ aufgestellt worden.

Der westliche Teil der Flächen ist bei der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes als Wohnbaufläche und der östliche Teil als Fläche für die Landwirtschaft ausgewiesen worden. Geplant ist hier ein Wohngebiet mit angrenzenden Grün- beziehungsweise Kompensationsflächen. „Wir sind hier erst am Anfang“, sagt Fachbereichsleiterin Martina Schneider. Wie viele Bauplätze hierin Ergänzung des Wohngebietes am Riekersweg entstehen könnten, würden weitere Voruntersuchungen ergeben. Vermarktungsstart sei frühestens ab Ende 2022, so die Fachbereichsleiterin.

Die Gemeinde hat bekanntlich auch eine rund 7,5 Hektar große Fläche am Huder Ortsausgang Richtung Maibusch für eine Baulandentwicklung im Visier. Hier muss die Bodendenkmal-Prospektion noch erfolgen. Das kann erst im Frühjahr passieren, weil die zurzeit vom Landwirt beackerten Flächen noch einer EU-Förderung unterliegen und man sie deshalb nicht mit dem Bagger zerstören darf, erklärt Bürgermeister Holger Lebedinzew. Er rechnet damit, dass auch für dieses Areal Erschließung und Verkaufsstart 2022 sein könnten. Zudem sei man im Gespräch über die Erschließung von Bauland im Bereich Neuer Weg/Kreuzweg. Insgesamt sind es fast 200 Bauplätze, die die Gemeinde ab 2022/23 anbieten kann.

Dazu gehört auch das 7,2 -Hektar-Areal in Wüsting („Hauptstraße/südlich Kiebitzweg“), welches in Zusammenarbeit mit der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) erschlossen wird, voraussichtlich ab 2022. Um die 70 Einfamilienhäuser und drei Mehrfamilienhäuser könnten allein hier entstehen.

Lange Bewerberliste

Im Baugebiet Amalienstraße in Hude ist das letzte gemeindliche Grundstück reserviert. Insgesamt stehen laut Michael Zinke von der Verwaltung aktuell rund 750 Parteien auf der Grundstücksbewerberliste für die Gemeinde.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude
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