Hude - Der mit 16 Mannschaften versehenen Fußball-Bezirksliga Staffel II möchte auch der FC Hude seinen Stempel aufdrücken und an die erfolgreiche vergangene Serie (7. Platz) anknüpfen. Über allem steht beim FC in dieser Saison das Teamgefüge. „Für uns ging es jetzt erstmal darum, die Neuzugänge zu integrieren – das hat schon sehr gut funktioniert, daher geht ein großer Dank an die Mannschaft“, sagt FCH-Coach Nikolai Klein.
Die Testpartien und Trainingseinheiten wurden genutzt, um die sechs auswärtigen und drei internen Zugänge menschlich und vor allem sportlich ins Gefüge einzubauen. Marvin Radzanowski (Bümmerstede), Niklas Reich (Ofenerdiek), Kaim Hayrettin Isinekos (JFV Delmenhorst), Hendrik Ramke (Vielstedt), Luca Schneider (Berne) sowie Ibrahim Djassa Koua (Huchting) tragen ab sofort das Huder Trikot. Außerdem rückten Lennart Erren (3. Herren), Lukas Meyer und Justin Schmidt (beide 2. Herren) auf. „Es sind gute Charaktere hinzugekommen“, erklärt FC-Trainer Klein. Derweil geht unter anderem Mohammed Alawie nicht mehr für den FC auf Torejagd, er kickt nun für den Ligarivalen SV Brake – es kommt also zum Wiedersehen mit dem Stürmer. Außerdem sind Milan Heil, Elias Schröder (beide Delmenhorster TB), Noel Plautz (SV Atlas II), Baris Sarikaya, Christian Lehr und Aaron Lepthien (alle Karriereende) nicht mehr dabei.
Ohne eine klare Zielvorgabe steigen die Huder am Sonntag (14.30 Uhr) auf dem Kunstrasenplatz am Vielstedter Kirchweg gegen den TuS Obenstrohe ins Ligageschehen ein. Die folgenden Heimspiele werden dann wieder im Waldstadion ausgetragen. „Wir wollen uns weiterentwickeln und erfolgreich Fußball spielen“, fasst Klein seine Vorstellungen zusammen. Obenstrohe sei „eine Wundertüte. Im Pokal sind sie nicht angetreten – ich bin gespannt, was uns erwartet.“
Positiv aus Huder Sicht: Das Lazarett mit den Langzeitverletzten wie Kevin Kari (Kreuzbandriss) bekam keine zusätzliche Gesellschaft. „Toi toi toi, wir sind verletzungsfrei durch die Vorbereitung gekommen“, sagt Klein.
Mit dem ausgeglichenen Team könnte der FC Hude – ähnlich wie im Vorjahr mit dem Sprung in die Aufstiegsrunde – wiederum für die eine oder andere Überraschung sorgen. Die eigene Stärke weiß der Trainer zu schätzen und glaubt an eine „ausgeglichene Liga, die durch den Wegfall der Auf- und Abstiegsrunde zusätzlich an Reiz gewinnt“. Einige Gegner seien ihm noch unbekannt – er weiß aber: „Wir werden in jedem Spiel alles rausholen müssen, um bestehen zu können.“ 30 Partien hat seine Elf nun vor der Brust. Klein: „Wir freuen uns drauf!“
