Hude - Erst auf der (bedeutungslosen) Zielgeraden konnte der TV Hude zulegen und ein komplettes Fiasko zum Saisonstart abwenden. In der Tischtennis-Oberliga agierte das Team gegen den abgeklärt auftretenden SC Marklohe am Samstag über weite Strecken glücklos und verlor mit 3:7.
Die einen haderten mit dem Pech in den entscheidenden Spielsituationen, andere mit ihrer Leistung: Für die kommenden Begegnungen ist unterm Strich noch viel Luft nach oben beim TVH. Aufgrund dessen, dass ab dieser Spielzeit nur noch Vierer-Mannschaften zum Einsatz kommen, werden Schwachpunkte eiskalt bestraft – das bekamen die Huder in der Hohelucht-Halle vor Augen geführt.
Fatal wirkte sich etwa die knappe Fünfsatzniederlage von Ryan Farrell und Florian Henke im Doppel aus. Zudem verlor Henke im Einzel gegen Max Kulins unglücklich mit 12:14 im finalen Abschnitt. In der Verlängerung wehrte er zunächst drei Matchbälle ab, konnte bei 12:11 seinen einzigen nicht verwerten, um schließlich mit leeren Händen den Tisch zu verlassen.
Damit hieß es aus Sicht der Gastgeber insgesamt bereits 1:5, denn nur der starke Sören Dreier, der den früheren Zweitligaspieler Sven Hielscher in fünf Sätzen schlug, siegte für Hude. Während Abwehrspezialist Peter Igel überhaupt nicht zurecht kam und den Angriffsaktionen von Florian Buch (0:3) und Hielscher (1:3) nichts entgegenzusetzen hatte, feierten der extra aus Irland angereiste Farrell sowie Henke sehenswerte Achtungserfolge gegen Kulins und Bastian Meyer.
Weiter geht es für den TV Hude am 9. und 10. Oktober jeweils auswärts gegen Union Salzgitter und den RSV Braunschweig.
