Hude - Auch ohne seinen besten Spieler ist der TV Hude in der Tischtennis-Oberliga eine Wucht und für jeden Gegner eine schwer zu nehmende Hürde. Am Sonntag ist dem TVH ein Coup gelungen: Das Quartett entführte beim 6:4-Auswärtssieg gegen den MTV Jever beide Punkte. Die Gastgeber waren bis dato ungeschlagen und zählen zu den Topteams der Liga. Hude wahrte hingegen seine weiße Weste und ist mit 5:1 Zählern überraschend auf den zweiten Tabellenplatz geklettert.
Das Fehlen ihrer Nummer eins Sören Dreier, der bei der Landesrangliste in Saltgitter weilte, fingen die TVH-Akteure mit einer enormen Leistungsbereitschaft auf. „Wir waren hochmotiviert und hatten uns insgeheim durchaus etwas ausgerechnet“, sagte Felix Lingenau. In der Besetzung Leo Schultz, Peter Igel, Florian Henke und Lingenau hinterließ der Turnverein einen starken Eindruck. Zunächst holte das Erfolgsdoppel Igel/Henke einen Viersatzsieg. Im oberen Paarkreuz glänzte Schultz mit zwei Triumphen. Igel setzte sich bei seiner Saisonpremiere gegen den verletzten Pfaffe durch. Da auf Huder Seite auch Henke angeschlagen war, waren beide Teams gehandicapt. Im unteren Paarkreuz schaffte aber Henke ein 3:2 gegen Janek Hinrichs und steuerte einen wichtigen Zähler bei. Lingenau behauptete sich gegen Michal Wierzchowski. Zwischenzeitlich führte Hude sogar mit 6:2 und stand somit vorzeitig als Gewinner des Weser-Ems-Duells fest.
„Wir sind natürlich hochzufrieden, es war dann auch ein verdienter Sieg“, meinte Lingenau. Auf den TV Hude wartet nun eine dreiwöchige Pause, ehe es mit der Partie bei Eintracht Bledeln II weitergeht.
So spielten sie
MTV Jever - TV Hude 4:6. Zielinski/Pfaffe - Igel/Henke 1:3 (7:11, 11:9, 8:11, 9:11), Wierzchowski/Hinrichs - Schultz/Lingenau 3:2 (8:11, 11:7, 11:6, 11:13, 11:9), Zielinski - Igel 3:2 (4:11, 11:4, 11:9, 7:11, 11:4), Pfaffe - Schultz 1:3 (6:11, 4:11, 11:7, 6:11), Wierzchowski - Lingenau 0:3 (3:11, 8:11, 12:14), Hinrichs - Henke 2:3 (12:10, 11:7, 9:11, 4:11, 6:11), Zielinski - Schultz 1:3 (9:11, 5:11, 11:7, 7:11), Pfaffe - Igel 0:3 (9:11, 8:11, 3:11), Wierzchowski - Henke 3:1 (13:11, 9:11, 11:2, 11:0), Hinrichs - Lingenau 3:0 (11:6, 11:3, 11:4)
