1 Grad minus, Eisregen und auch spiegelglatte Straßenverhältnisse hielten die Teams nicht davon ab, den Weg nach Hude einzuschlagen. Insgesamt nahmen 30 Mannschaften an der Hallenkreismeisterschaft (HKM) teil. 18 Clubs waren zuvor in der Qualifikation aktiv.

1 Satz Trikots hat der FC Hude dem SV Hicretspor in der Zwischenrunde geliehen. Da die Hosen und Stutzen bei der neuen Ausstattung der Gäste zu klein waren, halfen die Huder kurzfristig aus.

2 Schiedsrichter pro Vorrundengruppe sowie drei am Finaltag waren eingesetzt und leiteten die Spiele der HKM. Sven Schlickmann aus Tungeln war besonders umtriebig: Neben der Kreismeisterschaft war der Unparteiische am Sonnabend zudem beim großen Hallenturnier mit den Traditionsteams von Werder Bremen und Co. in Oldenburg im Einsatz.

99 Spiele wurden bei der HKM in den Vorrundengruppen sowie am Finaltag in der Zwischenrunde und den K.o.-Duellen ausgetragen. Insgesamt waren es zwar intensiv geführte, aber überwiegend faire Begegnungen.

150 Eintrittskarten wollte der SV Atlas Delmenhorst für seine Fans für die Vorrunde am Sonnabend reservieren. Die Bitte des Mitfavoriten musste der Ausrichter aus Fairnessgründen gegenüber den Anhängern der anderen Mannschaften und der begrenzten Hallenkapazität zwar ablehnen, trennte jedoch aufgrund des zu erwartenden Andrangs einen Bereich auf der Tribüne extra für die Unterstützer der Blau-Gelben ab.

200 Programmierstunden für die Internetseite der HKM und die halleninterne Fernsehübertragung leistete das Technikteam des FC Hude um Kevin Lumma im Vorfeld des Turniers. Der Aufwand für die Übertragung: Vier Laptops, 200 Meter Datenkabel, fünf Helfer, etliche Meter Stromkabel. „Der Einsatz hat sich gelohnt. Die Planungen für das nächste Jahr laufen bereits – wir wollen den Service noch ausweiten“, sagte FCH-Pressesprecher Mario Klostermann.

304 Tore sahen die Besucher an den vier Turniertagen. Das ergibt einen Schnitt von 3,07 Treffern pro Spiel. Allein in der Vorrundengruppe D mit dem VfL Wildeshausen fielen 58 Tore.

2000 Gläser und 1500 Einwegbecher waren bei der HKM im Zelt vor der Halle sowie im Gastronomiebereich in der Halle im Betrieb. Die Versorgung der Spieler und Besucher mit Speisen und Getränken funktionierte reibungslos. Das vielfältige kulinarische Angebot fand großen Anklang.