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Landvolk Hude zieht Bilanz Hilfe für Berufskollegen in Katastrophengebieten

Peter Kratzmann
<p>        Der Landvolk-Vorstand (v.l.) vor der Waldbühne: Jörn Wragge, Renke Dählmann, Ingo Wachtendorf und Herwig Blankemeyer        Peter Kratzmann             </p>

Der Landvolk-Vorstand (v.l.) vor der Waldbühne: Jörn Wragge, Renke Dählmann, Ingo Wachtendorf und Herwig Blankemeyer Peter Kratzmann

Hude/Vielstedt - Auf den Weg gebracht werden sollen für Flutkatastrophenopfer aus der Landwirtschaft in Nordrhein-Westfallen und Rheinland-Pfalz auch Futtermittelspenden aus unserer Region, berichtete Kreislandvolk-Geschäftsführer Bernhard Wolff auf der Jahreshauptversammlung des Huder Landvolkverbandes. Genaueres könne man in zwei Wochen sagen. Auch aus dem Landkreis seien Landwirte bereit, ihren Berufskollegen in den Notlagengebieten zu helfen. Wolff: „Zurzeit wird geprüft, wo Futtermittel benötigt werden. Vor Ort laufen bereits Spenden aus nicht betroffenen Gebieten. Hier von uns sind wohl eher Futtermittel für den Winter notwendig.“

Überzogene Kritik

Zum Abschlussbericht der Zukunftskommission Landwirtschaft des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sagte Wolff, dass man abwarten müsse, wie genau das Papier aussehe. Daneben verwies es auf das permanente „an den Pranger stellen“ der Landwirtschaft in der öffentlichen Diskussion. Das sei überzogen, und es gebe viel zu viele Leute, die mitreden wollten. Den Niedersächsischen Weg streifte er in seinen Ausführungen ebenfalls. In diesem Zusammenhang sprach Wolff die 15 geplanten ökologischen Stationen an, die in den FFH-Gebieten zu finden sein sollen. Wie das im Landkreis Oldenburg aussehen werde, sei indes noch unklar. Es gebe erste Ideen. Interesse bestehe an der Einrichtung. Aufgabe einer Ökologischen Station sei es, Dienstleistungen aus Reihen der Landwirtschaft für die Untere Naturschutzbehörde vor allem in den Natura 2000 Gebieten und für streng geschützte Tierarten zu übernehmen. Auch stattgefunden hätten im Berichtszeitraum Übungsszenarien im Hinblick auf die Afrikanische Schweinepest (ASP).

Die Vorstandswahlen brachten keine Veränderungen. Das Vorsitzenden-Trio an der Spitze des Landvolkvereins für die Gemeinde Hude mit dem 1. Vorsitzenden Ingo Wachtendorf, dem 2. Vorsitzenden Renke Dählmann und dem 3. Vorsitzenden Jörn Wragge erfuhr keine Veränderungen. Zum geschäftsführenden Vorstand gehört zudem Kassenwart Herwig Blankemeyer, der im Amt bestätigt wurde.

Kein Ernteball

Für das Landvolk Hude wird es auch in diesem Jahr keinen Ernteball geben. Allerdings gebe es Überlegungen, stattdessen ein Haxen-Essen zu organisieren, meinte Ingo Wachtendorf. Renke Dählmann wies zudem auf die 750-Jahrfeier des Dorfes Lintel in 2022 hin. „Das soll gefeiert werden. Mit verschiedenen Veranstaltungen, wie zum Beispiel mit einer Käse-Wein-Party.“

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