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Wahlen in Hude Keine klare Mehrheit im neuen Gemeinderat

Hude - Der Huder Gemeindewahlausschuss hat am Dienstagabend das Endergebnis der Gemeinderatswahl und der Bürgermeisterwahl amtlich festgestellt. Damit steht fest, wie die künftige Zusammensetzung des neuen Rates aussehen wird. Für CDU (11 Sitze), FDP (3 Sitze) und Freie Wähler (2 Sitze), die zu Beginn der jetzt zu Ende gehenden Wahlperiode eine Kooperation mit einer knappen Einstimmen-Mehrheit vereinbart hatten, reicht das Ergebnis diesmal dafür nicht. Sie bringen es auf insgesamt 16 der 32 Ratsmandate, wie auch SPD (9), Grüne (6) und Linke (1) zusammen auf 16 Sitze kommen. Eine Pattsituation, wenn es bei den bisherigen Kooperation bleiben sollte.

Kopf-an-Kopf-Rennen

Das 33. stimmberechtigte Mitglied im Huder Gemeinderat ist kraft Amtes der neue Bürgermeister. Wer diesen Posten übernimmt, steht erst nach der Stichwahl am 26. September fest, die zeitgleich mit der Bundestagswahl stattfindet. Der parteilose Kandidat Jörg Skatulla, nominiert von der SPD, und der ebenfalls parteilose Mitbewerber Stephan Tapper, unterstützt von der CDU, gehen bei der Stichwahl ins Rennen. Skatulla holte bei der Wahl am Sonntag 2520 Stimmen (28,71 Prozent), Tapper folgte mit einem Abstand von 245 Stimmen auf Platz zwei (2275 Stimmen/25,97 Prozent). Es bleibt also spannend und dürfte auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen am 26. September hinauslaufen.

Stimmzettel

Nach der Feststellung des Ergebnisses der Bürgermeisterwahl sind die Stimmzettel für die Stichwahl in Druck gegangen. Alle Briefwähler, die für die Hauptwahl am 12. September ihre Anträge eingereicht haben und auf dem Antrag ankreuzten, dass sie auch Briefwahl für die Stichwahl machen möchten, erhalten automatisch ihre Unterlagen, möglichst noch bis zum Wochenende, so Gemeindewahlleiter Olaf Hespe. Das sind rund 3100 der insgesamt etwa 3300 Briefwähler.

Diejenigen, die auf ihrem Briefwahl-Antrag kein Kreuz für die Stichwahl gesetzt hatten, erhielten ihre Benachrichtigungskarten zurück und können damit erneut Briefwahl beantragen oder auch am 26. September direkt ins Wahllokal gehen. Das gilt auch für alle Wahlberechtigten, die im Wahllokal abgestimmt haben und ihre Karten ebenfalls wieder mit nach Hause nahmen. Briefwahl (sowohl für die Bürgermeister-Stichwahl als auch für die Bundestagswahl) kann unter anderem auch online (hude.de) beantragt werden. Wahlleiter Olaf Hespe rät dazu, die Briefwahl zu nutzen, wenn man längerer Wartezeiten am 26. September vermeiden möchte.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude
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