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Beliebter Glühweinstand in Ganderkesee Im Knick gibt es bald „Hüttenzauber“

Miriam Müllner und Marco Stubbemann im „Schirm-Gastrobereich“. Hinter ihnen, vor der Hausfront, entstehen drei kleine Holzhütten.

Miriam Müllner und Marco Stubbemann im „Schirm-Gastrobereich“. Hinter ihnen, vor der Hausfront, entstehen drei kleine Holzhütten.

Thorsten Konkel

Ganderkesee - Auf dem Grundstück des „Flames-Garden“ an der Straße „Im Knick“ sägen Miriam Müllner und Marco Stubbemann in diesen Tagen Holz, nageln Balken zusammen, spannen Schirme auf, tragen Stühle umher und werkeln Stunde und Stunde für ein Ziel: ihre Flammkuchenbar in der Vorweihnachtszeit um den „Hüttenzauber“-Glühweinstand zu bereichern. Noch schöner, aus Corona-Sicht noch sicherer, soll der vorweihnachtliche Glühweinausschank beim Umzug vom Alten Rathaus an den Knick diesmal werden. Und die Lokalität soll zugleich auch der ideale Anlaufpunkt für alle Freunde der im November beginnenden Fußball-WM sein.

In gemütlicher Runde beim „Hüttenzauber“ in Ganderkesee Glühwein zu trinken, das war 2021 nicht einfach: Die Corona-Maßnahmen in der Gastronomie und ihre Auslegung durch die Behörden hatten dem Wirtepaar und Gästen das alles andere als leicht gemacht. Vor dem „G“ wie Glühwein stand „G“ wie geimpft oder genesen. Dann folgte „2G-Plus“, ein zusätzlicher Test war nötig, später sollten die Gäste trotz Luftzirkulation in der halboffenen Hütte und Kontrollen am Eingangsbereich mitten auf dem Friedrich-Bultmann-Platz auch noch FFP2-Masken tragen – während des gesamten Aufenthalts.

„Wie die Corona-Lage in diesen Herbst und Winter wird, wissen wir natürlich nicht“, sagt Marco Stubbemann. Aber man wolle beim Umzug an die Straße „Im Knick“ auf alles vorbereitet sein und auch sehr vorsichtigen Gästen einen geeigneten Platz anbieten können.

Vielfältiges Angebot

Dazu wird die Flames-Gastronomie jetzt nicht nur entsprechend verändert, unter anderem gibt es mehr abgetrennte Nischen, sie wird auf dem bestehenden Gelände auch um drei separat zu betretende Hütten und eine Art „Schirm-Gastronomie“ bereichert. „In den drei, extra zu mietenden kleinen Hütten können sich Familien oder Gruppen mit bis zu acht Personen aufhalten und auf Wunsch auch die WM auf einem Fernseher verfolgen“, kündigt Stubbemann an. Auch an anderen Stellen des „Hüttenzaubers“ sollen alle Spiele mit deutscher Beteiligung sowie weitere Partien der Ende November beginnenden WM auf TV-Geräten gezeigt werden.

Unter drei Riesenschirmen lässt sich vor den Hütten zudem im Freien, aber dennoch vor Regen oder Schnee geschützt, an rustikale Paletten-Tresen feiern.

Ihre Flammkuchenbar „Flames-Garden“ erweitern Miriam Müllner und Marco Stubbemann um den Glühweinstand „Hüttenzauber“.

Ihre Flammkuchenbar „Flames-Garden“ erweitern Miriam Müllner und Marco Stubbemann um den Glühweinstand „Hüttenzauber“.

Premiere feiert der „Hüttenzauber“ am Donnerstag, 3. November, um 17 Uhr. Zum Start gibt es Live-Musik mit Sarah und Tim von der Partyband Hashtag. Öffnen wollen Müllner und Stubbemann den „Hüttenzauber“ zunächst bis Weihnachten, jeweils an sieben Tagen pro Woche ab 17 Uhr. Am Totensonntag bleibt die Lokalität geschlossen. „Ob es im neuen Jahr weitergeht, müssen wir dann sehen“, blickt Marco Stubbemann voraus.

Thorsten Konkel
Thorsten Konkel Redaktion Ganderkesee
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