Hund stirbt nach Unfall auf A28

Es ist nicht das erste Mal, dass die Hunde einer Firma aus dem Gewerbegebiet Munderloh ausbrechen – es handelt sich um große Wachhunde mit „Potential“. Viele Male waren sie schon unterwegs im Laufe der letzten Jahre. Ende 2022 kam dies vermehrt vor: Mitte November streunte ein Rudel von vier dieser Exemplare stundenlang in der Gegend herum. Ende desselben Monats griffen zwei Kaukasische Schäferhunde (Herdenschutzhunde) früh morgens im Dunkeln, quasi aus dem Hinterhalt, meinen Hund an und verletzten ihn. Drei Wochen später liefen wieder einige frei herum, zwei von ihnen verursachten auf der A 28 einen Unfall und starben. Die Fahrerin erlitt „nur“ leichte Verletzungen und musste ins Krankenhaus.

In all den Jahren und insbesondere Ende 2022 gab es aus der Bevölkerung zahlreiche Meldungen, Notrufe und Anzeigen an die Polizei. Auch das Ordnungsamt der Gemeinde wie ebenso das Kreisordnungsamt wurden informiert bzw. es wurde Anzeige erstattet. Es ist mir vollkommen unverständlich, warum behördlicherseits keine ausreichenden Maßnahmen ergriffen wurden, um dieser überaus gefährlichen Situation endlich ein Ende zu bereiten.

Ulrike Hillmann Munderloh