Eine illustre Runde an Ehrengästen begrüßten Bürgermeister Dr. Kian Shahidi und seine Ehefrau Claudia am Freitagabend beim Jahresempfang der Stadt Wildeshausen. Viele Ratsmitglieder kamen, darunter erstmalig Annett Dyballa (CDU) und Thomas Harms (SPD), und natürlich die Vertreter der Vereine. Der Bogen reichte vom Blasorchester, das von Erika Becker und Johannes Rohde vertreten wurde, bis hin zum Schachclub, der Dirk Rütemann und Klaus Stiffel geschickt hatte. Gut vertreten war auch die Wildeshauser Schützengilde. Gesehen wurden unter anderem Gerd Eilers, der Adjutant des Generals, und Hermann Johannes, der Hauptmann der Wache. Auch Schaffer Thomas Seyffart und König Björn Köhler mit Ehefrau Inka waren gekommen. Natürlich mit Papagoy am Revers.

 Premiere hatte beim Stadtempfang auch das neue Team des Ratskellers. Die Gaststätte öffnet zwar erst am 1. April ihre Pforten. Doch die Crew um Betriebsleiter Heiko Lingnau und Mona El-Atrasch war am Freitagabend pausenlos im Einsatz, um die gut 180 Gäste zu verwöhnen. Serviert wurden unter anderem Roastbeef-Canapé und Scampi-Spieße. Auch drei verschiedene Sorten Wraps wurden im Ratssaal zur Stärkung gereicht. Dazu gab es diverse Getränke – vom Sekt bis zum Kaffee.

Begehrter Gesprächspartner war an dem Abend in Wildeshausen Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif. Er beeindruckte mit einem Vortrag zur Ausbeutung der Erde. „Wir haben kein Erkenntnisproblem“, rief Latif die Politik auf, endlich die Beschlüsse der Klimagipfel umzusetzen. Anschließend musste er für zahlreiche Erinnerungsbilder zur Verfügung stehen. Auch Manfred Scholz und Oliver Rosenthal vom Oldenburger Sender O 1 griffen zur Kamera. Für alle, die wissen wollten, wie man den Namen des Klimaforschers richtig betont, hatte Bürgermeister Shahidi einen Tipp parat: „Denken sie bei Latif einfach an das Wort Superlativ.“    

Tradition hat der gemeinsame Neujahrsempfang der SPD-Ortsvereine aus Wildeshausen und Dötlingen. Am Sonntagvormittag begrüßte dazu Dötlingens Ortsvereinsvorsitzender Rudi Zingler rund 25 Gäste im gemütlichen Ambiente des Dötlinger Heuerhaus-Cafés. Gekommen waren auch die hiesigen Landtagsabgeordneten Axel Brammer und Renate Geuter. Sie hatten ihre Landtagskollegin Johanne Modder aus Bunde mitgebracht. Modder ist seit 2010 Vorsitzende im SPD-Bezirk Weser-Ems. Die Bezirksvorsitzende betonte in ihrer Ansprache, dass sie eine reale Chance sehe, bei der Landtagswahl am 20. Januar 2013 einen Regierungswechsel hinzukriegen. Sie rief ihre Parteigenossen dazu auf, das Thema „Soziale Gerechtigkeit“ wieder stärker in den Blickpunkt zu rücken. Sie forderte unter anderem Chancengleichheit im Bereich Bildung und mehr Krippenplätze in den Städten und Gemeinden. Johanne Modder nutzte die Gelegenheit, jenen Männern und Frauen zu danken, die kommunalpolitisch aktiv sind. „Das ist keine Selbstverständlichkeit“, sagte Modder. Denn in diesen Zeiten gehe es auf kommunaler Ebene vor allen Dingen um Sanieren, Zurückbauen und Sparen. Dafür bekomme man selten Lob als Kommunalpolitiker.