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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Im Backhaus sitzt jeder Handgriff

06.10.2009

Ein eingespieltes Team ist am Werk, wenn am Rethorner Hohenkamp zweimal im Jahr der „Backtag“ stattfindet. „Jeder weiß, was er zu tun hat“, beschreibt Mitstreiterin Marion Daniel das gemeinsame Tun der gut gelaunten Ehrenamtlichen. Am Wochenende zeigte sich erneut, was sie damit meint: Bereits am Sonnabend vor dem eigentlichen Backtag kamen Uwe Raschen, Jörg Thielhelm und Klaus Schütte, um erste Vorbereitungen zu treffen und zum Beispiel das Verkaufszelt aufzubauen (diesmal beließ man es wegen der Böen erst einmal beim Gestänge). Am späten Abend legte dann Horst Becker los, er heizte den Ofen vor. Frühmorgens gegen 5 Uhr war Klaus Schütte der nächste, er heizte den Ofen an. Erst ab etwa 9 Uhr füllte es sich dann im und vorm Backhaus: Jetzt trafen Jörg Thielhelm, Klaus Schütte, Jürgen Ream (ovales Bild links) sowie Marion Daniel ein – und Bäckermeister Peter Finke (ovales

Bild rechts) von Meyer/Mönchhof brachte das vorgebackene Brot und die Bleche mit Butterkuchen. Als die Asche aus dem Ofen geholt, der Ofen gereinigt und die ersten Backwaren hineingeschoben waren, kam abermals „Verstärkung“: Simone Schan, Gudrun Raem, Anke Schulte, Thomas Tietjen und Josefine Thielhelm übernahmen das Verkaufen – und hatten damit alle Hände voll zu tun. Denn in kurzer Zeit hatte sich vor dem Zelt eine lange Schlange von Kunden gebildet. Übrigens: Auch die große Nachfrage nach Backwaren gehört in Rethorn quasi „zu den Erfahrungswerten“. „Nach einer Stunde war das Brot verkauft“, berichtet eine zufriedene Marion Daniel. Die Ehrenamtlichen waren allerdings noch bis gegen 14 Uhr vor Ort – „um alles wieder in den Urzustand zurückzuversetzen“. Für den nächsten Backtag.

Auf die Pauke gehauen wurde am Wochenende in Bookholzberg – und zwar durchaus im wörtlichen Sinne. Die Musikschule FlashSticks von Liesbeth Hartmans-Bardeck und Marco Bardeck hatte nach dem Umzug ins Gebäude Stedinger Straße 2 zum Mitfeiern eingeladen – und zum Ausprobieren der Instrumente. Eine, die sich da versuchsweise mal ans Schlagzeug setzte, war Ganderkesees stellvertretende Bürgermeisterin Christel Zießler, die zu den neuen Räumen gratulierte. „Und ich dachte, das wäre ganz einfach“, meinte die Falkenburgerin, nachdem sie mit den Sticks die Trommeln, Tom Tom, Hi-Hat und diverse Becken „bearbeitet“ hatte. Für die Musikschule, die mittlerweile etwa 80 Schüler hat, liegt ein Vorteil des neuen Standortes auf der Hand: Hier dürfte sich kaum jemand gestört fühlen, das nächste Wohnhaus ist einige Meter entfernt . . .

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Etwas abseits vom geschäftigen Treiben liegt auch der Ort, an dem die katholische Kirchengemeinde St. Michael und der ev.-luth. Pfarrbezirk Stenum am Sonntag das Erntedankfest feierten: Wie im Vorjahr, hatte die Familie Stöver am Steenhafer Berg ihre Diele zur Verfügung gestellt – und auch geholfen, sie gemeinsam mit Küsterin Marlies Tesch zu schmücken. Etwa 130 Christen kamen zu dem (in Stenum traditionell ökumenisch gefeierten) Erntedank. Die Liturgie war von Pastor Eckhard Dreyer, Pastoralreferentin Monika Brettschneider und Elisabeth Kühling vorbereitet worden, die Predigt hielt Monika Brettschneider. Auch der Posaunenchor Bookholzberg wirkte mit. Weil Leiterin Iris Redenius nicht konnte, sprang Landesposaunenwart Christian Strohmann ein. Pastor Dreyer kündigte an, dass es auch 2010 einen Erntedankgottesdienst bei Stövers geben wird.

Hochzufrieden kamen Schülerinnen der LGG Ganderkesee aus Stuhr heim. Genauer: vom Saisonausklang der LG Hansa. Dort waren der Drei- und Vierkampf sowie der Mannschaftswettbewerb DSMM (Deutsche Schüler-Mannschafts-Meisterschaft) angeboten worden. Bei optimalen Bedingungen erzielten die Ganderkeseerinnen mehrere neue Bestmarken. Allen voran die elfjährige Pia Plate, die im Drei- und Vierkampf antrat. Zum Auftakt warf sie den 80-Gramm-Ball auf die neue Bestweite von 33,50 Meter, lief die 50 Meter in 7,92 Sekunden und sprang tolle 4,22 Meter weit. Damit erzielte sie uneinholbare 1294 Punkte im Dreikampf. Dann stellte sie ihre persönliche Bestleistung im Hochsprung mit 1,30 Meter ein, so dass sie im Vierkampf auf 1675 Punkte kam – und auch hier gewann. Fenja Markowski, Celine Djedouboum, Anneke Sperling und Hanna Tönjes kämpften um DSMM-Mannschaftspunkte. Das Quartett

schaffte 2917 Punkte und gewann den Wettbewerb. Einen spannenden Wettkampf lieferten sich die 13-jährigen Jule Ramke und Ricarda von Seggern. Im Dreikampf siegte Jule knapp vor Ricarda, im Vierkampf hatte Ricarda die Nase vorn. Hanna Tönjes (10) überzeugte über 800 Meter – mit persönlicher Bestzeit.

Nicht jeder ist trocken nach Hause gekommen, aber alle hatten Spaß – das berichtet die Freiwillige Feuerwehr Ganderkesee von ihrer Aktion „Feuerwehr hautnah“. Im Feuerwehrhaus Ganderkesee stellten sich die Abteilungen vor: Einsatzabteilung, Musikzug, Jugend- sowie Kinderfeuerwehr. Die Besucher konnten ihr Geschick ausprobieren an Strahlrohr, Posaune und Hebekissen.

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