Achtzehn Jahre lang war Wolfgang Ueberdiek als Brandschutzerzieher und Schulklassenbetreuer in den Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Hude tätig. „Damit hat er Geschichte geschrieben im Landkreis Oldenburg“, sagte Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf. Aus beruflichen Gründen gibt Ueberdiek sein Amt ab. „Wolfgang Ueberdiek war einer der ersten Brandschutzerzieher im Landkreis Oldenburg und hat damit einen Meilenstein gesetzt“, sagte Hattendorf. Er dankte Ueberdieck für sein beeindruckendes Engagement.
Im Jahr 1999 hatte Ueberdiek den Posten von seinem Vorgänger Olaf Hespe übernommen, der das Amt ebenfalls aus beruflichen Gründen nicht weiterführen konnte. Wolfgang Ueberdiek war damals beruflich in der Schichtarbeit tätig, was seiner neuen Aufgabe sehr entgegen kam. Denn im Normalfall besuchen die Schulklassen, und manchmal auch Kindergärten, die örtlichen Feuerwehren am Vormittag.
Ueberdiek stellte den Kindern die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren vor. Vom richtigen Absetzen eines Notrufs, über die persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehrmänner, bis hin zu den Einsatzfahrzeugen, zeigte er den Kindern, was man über die Feuerwehr wissen sollte.
Besonders in Erinnerung sind Ueberdiek auch die Besuche der Kinder aus der Förderschule geblieben.
Auch ein anderes Ereignis hat Ueberdiek sehr beeindruckt: im Jahr 2001 rief ihn ein Berufsfeuerwehrmann aus Frankfurt an, der gerade auf dem Weg zur Küste war und ihn treffen wollte. Ueberdiek stimmte dem Treffen im Huder Feuerwehrhaus überrascht zu, ohne zu wissen, was der Mann von ihm wollte.
Der Berufsfeuerwehrmann hatte in Frankfurt am Main von der tollen Arbeit Ueberdieks gehört und wollte ihn zu einem Lehrgang für Brandschutzerziehung für Schulklassen in Frankfurt am Main einladen. Drei Tage lang nahm Ueberdiek dort an dem Lehrgang teil, der ihn und seine weitere Arbeit prägte.
Im Mai 2001 erhielt Ueberdiek vom damaligen Huder Bürgermeister Axel Jahnz eine Urkunde für sein Engagement im Rettungswesen und in der Jugendarbeit. Bis 2017 setzte Ueberdiek seine Arbeit fort und unterstütze auch immer die Ferienspaßaktionen der Huder Feuerwehr.
Ein Nachfolger als Schulklassenbetreuer ist bereits gefunden: Torsten Suhr (Feuerwehr Hude) wird diesen Posten übernehmen. Er hatte das Amt bereits vorübergehend inne. Vom Huder Gemeindekommando wurde Suhr nun turnusgemäß für eine Amtszeit von sechs Jahren einstimmig gewählt. Frank Hattendorf wünschte Suhr viel Freude bei seiner Aufgabe und ermutigte ihn, nicht eine Lücke zu füllen, sondern mit Ideen und Engagement etwas Neues zu machen. Wolfgang Ueberdiek bleibt den Huder Feuerwehren für die Brandschutzunterweisung für Erwachsene erhalten.
Obstbaumschnitt
Mehr als 20 Interessierte konnte die Hasbruch-Gesellschaft am vergangenen Samstag bei der Veranstaltung zum Sommerschnitt von Obstbäumen begrüßen. Obstbaum-Experte Hans-Hermann Klaas brachte den Teilnehmern die aktuellen Erkenntnisse zum Thema praktisch näher. Diese lernten unter anderem, dass der Baumschnitt im Sommer aufgrund der Selbstheilung des Baumes wesentlich bessere Bedingungen für den Wundverschluss bietet als der alt hergebrachte Winter-Rückschnitt.
Zwischendurch konnten sich die Teilnehmer bei Kaffee und Butterkuchen über die weiteren Aktivitäten der Hasbruch-Gesellschaft informieren. Vorsitzender Heiko Ackermann war sehr erfreut, spontan beigetretene neue Mitglieder begrüßen zu dürfen.
5. Meistergrad
Der Leiter des Karate Clubs Okinawa aus Bad Zwischenahn/Hude, Wilfried Lange, hat im traditionellen Shotokan Karate seine Prüfung zum 5. Meistergrad (Dan) mit Erfolg abgelegt. Dafür musste er während eines Lehrganges in Datteln (Nordrhein-Westfalen) sein Können anderthalb Stunden vor dem Präsidium des Dachverbandes unter Beweis stellen.
Der Schwerpunkt lag auf komplexen und spezifischen Kombinationen mit Demonstrationen von entsprechenden Anwendungen für die Selbstverteidigung gegen einen und mehrere Gegner.
Im Anschluss wurde ihm das angestrebte Diplom vom Präsidenten Peter Klask (6.Dan) überreicht.
