Schon von klein auf hatte Sandra Wiegand ein Faible für die Fotografie im allgemeinen und Fotoapparate im besonderen. „Als Schülerin machte ich erste ,Gehversuche’ mit einer Pocketkamera“, erinnert sich die 36-jährige Falkenburgerin, die damals noch Janssen hieß. Spätestens nach dem Schulpraktikum bei einem Ganderkeseer Fotografen stand ihr Berufswunsch fest: „Ich wollte unbedingt etwas mit Technik und Fotografie machen.“ Bereits die erste Bewerbung brachte den Erfolg: In Delmenhorst fand sich 1989 eine Lehrstelle zur Einzelhandelskauffrau in einem Fotogeschäft.

„Dort erfuhr ich alles über Fotogeräte und Kameras.“ Ins Fotolabor des Geschäfts wollte sie zunächst nicht: „Damals gab es noch keine Digitalkameras. Filme und Fotos wurden mit einer Vielzahl von Chemikalien entwickelt. Und die Chemie lag mir schon in der Schule nicht so“, gesteht sie. Doch bereits nach kurzer Zeit entwickelte sie nicht nur routiniert Filme und Fotos, sondern auch echte Begeisterung für die Labortätigkeit, die später sogar ihr persönliches Schicksal bestimmen sollte. „Im Jahr 2000 bekamen wir eine brandneue Entwicklungsmaschine“, blickt sie schmunzelnd zurück. Bei der einwöchigen Unterweisung lernte sie nicht nur das Gerät, sondern auch den Servicetechniker und ihren späteren Mann Guido Wiegand näher kennen. „Es war Liebe auf den ersten Blick“, schwärmt sie. 2002 heiratete das Paar, im selben Jahr wurde Sohn Tom, liebstes Fotomotiv der Familie, geboren. Für Abzüge brauchen die Wiegands nicht mehr aus dem Haus zu gehen: Im Keller des Hauses betreibt Guido Wiegand ein

kommerzielles Fotolabor samt Online-Printing. konk

Sandra Wiegand

Fotolaborantin