Kaum ein Betrieb oder Verein in der Gemeinde, der von der „Cool Water Challenge“ nicht nass erwischt wurde: Zuletzt traf es den Friseursalon Bremer in Wardenburg. Oliver Bremer und seine Mitarbeiterinnen Claudia Grotelüschen, Nesrin Lohmüller, Jacqueline Weiland und Mareike Kruse kam es da gerade recht, dass im Rahmen der Aktion „Garten und Kultur“ vorm Geschäft ein kleiner Teich angelegt wurde. Da zwängen sich die Herausgeforderten hinein und gewannen so die „Wette“. Angefangen hat es mit der Cool Water Challenge, der Herausforderung mit kühlem Wasser, bei den Freiwilligen Feuerwehren. Das Ziel ist simpel: Die Herausgeforderten müssen nass werden! Wie man das erreicht, bleibt der Kreativität der Teilnehmer überlassen. Um dabei zu sein, muss man allerdings erst nominiert werden. Dann bleiben 72 Stunden Zeit, ein Video zu drehen und bei You Tube ins Netz zu stellen. „Nominiert wurden wir vom Litteler Krug und von der Cocktail-Bar Santiago“, so Bremer. Schaffen Verein oder Firma die Aufgabe nicht, ist ein Grillfest auszugeben. Erfunden wurde die Cool Water Challenge in den USA. Da die Aufgabe vom Salon Bremer gemeistert wurde, durften neue Gruppen herausgefordert werden: „Wir haben die Fleischerei Bökamp und DJ Thomas Rabius nominiert.“

Besuch bekam die Wardenburger Firma Meyer von einer Gruppe der Oldenburger CDU-Landtagsabgeordneten um Ansgar Focke sowie vom Ersten Kreisrat Carsten Harings. Unternehmenschef Klaus Meyer führte sie durch die Produktionshalle für Fenster, Türen, Wintergärten. Langlebige Kunststofffenster seien das Maß der Dinge, Aluminimumfenster hingegen auf dem Rückzug, erklärte Meyer den Schwerpunkt der Produktion. Die meisten Fenster und Türen seien heute nach individuellem Maß gefertigt, deshalb jedes ein Unikat: „Die absolut genaue Passform auf den Zehntelmillimeter ist nötig, um die heutigen Energie- und Dichtungsstandards zu erreichen.“

Im Zuge der Besichtigung gratulierte Focke auch zum Firmenjubiläum. „Fenster Meyer ist seit 25 Jahren eine Erfolgsgeschichte in Wardenburg. 85 Mitarbeiter aus der Region haben hier Arbeit und Einkommen. Das ist eine großartige Entwicklung.“

Zusammen mit Harings wurde bei einer Abschlussrunde die Problematik öffentlicher Ausschreibungen im Bereich Neubau/Sanierung besprochen. Unternehmer Meyer gab Hinweise, wie die öffentliche Hand wirtschaftlicher ausschreiben könne.

Freudestrahlend haben Siebt- und Achtklässler der IGS Kreyenbrück den vorerst letzten Veranstaltungstag ihrer Sportkletter-Arbeitsgemeinschaft im UP-Kletterzentrum in Hundsmühlen absolviert. Zum Abschluss der Übungsreihen konnten die Schüler eine Prüfung ablegen, die zum Erwerb des Indoor-Kletterscheins Toprope führt. Tobias Kerz, Lehrer an der IGS sowie Übungsleiter der Oldenburger Sektion des Deutschen Alpenvereins, hatte mit dem Kletterzentrum eine Kooperation vereinbart, die das Angebot erstmals ermöglichte. „Mit der Sportkletter-AG ist ein Traum in Erfüllung gegangen“, so der passionierte Kletterer: „In anderen Bundesländern ist Klettern verdientermaßen längst in den Kanon des Schulsports aufgenommen worden.“

Die Schüler setzen nun auf einen möglichen Fortgeschrittenenkursus. Die Nachwuchskletterer sind sich sicher: „Wir wollen auf jeden Fall weitermachen.“