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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

JAHRMARKT: In Eelde geht es heiß her

12.06.2006

EELDE Die Atmosphäre war harmonisch. Holländer und Deutsche stellten sich mit abwechslungsreichem Programm vor.

Von Werner Fademrecht EELDE - Wardenburg zu Gast bei Freunden – das abgewandelte Motto der Fußball-Weltmeisterschaft beschreibt sehr gut die Stimmung, die der Besuch von 500 Wardenburgern beim Jahrmarkt in Eelde am Sonnabend hinterlassen hat. Bei schönstem Sommerwetter zeigten sich Gastgeber und Gäste von ihrer besten Seite. Auf dem von zahllosen Jahrmarktständen gesäumten Hoofdweg flanierten den ganzen Tag über viele tausend Menschen in entspannter Atmosphäre. Das unter dem Motto der 20-jährigen Partnerschaft zwischen beiden Gemeinden stehende Fest, entwickelte sich so, wie es sich die Bürgermeister Jan Rijpstra (Tynarloo) und Martina Noske bei der Eröffnung erhofft hatten. Dabei sorgten beide mit ihren jeweils in der Landessprache des anderen gehaltenen Begrüßungsreden für Aufhorchen.

Wenn es überhaupt an irgendetwas während des fast elfstündigen Aufenthaltes mangelte, dann war es Schatten. Aktive wie die Volkstanzgruppe Benthullen-Harbern, die Achternmeerer Handmusikanten oder die Kindertanzgruppe des Hundsmühler Turnvereins kamen auf dem „Podium Kruidvat“ ganz schön ins Schwitzen. Die Mischung aus wenig Schatten, aber viel Musik heizte auch den Zuhörern vorm „Podium Centuryplein“ ein, wo der Gemischte Chor Wardenburg, die Vehnetaler Musikanten und der Shanty-Chor Benthullen-Harbern abwechselnd mit Eelder Gruppen auftraten.

Die erfrischende Kühle der Dorfkirche konnten da schon eher der Gospelchor Chorisma und das Blockflötenorchester Wardenburg während ihrer Auftritte genießen. Ein großer Flohmarkt im Kirchgarten lockte viele Besucher an. Gegenüber im „Loughoes“ teilten sich Hobbykünstler aus Eelde und Wardenburg die Ausstellungsfläche. Auf der Rückseite des Museums „De Buitenplaats“ schmiegt sich ein kleines Amphitheater an, Bühne und Publikum sind durch einen Teich getrennt. Hier unterhielten u.a. die Speelkoppel Wordenborg, die Speeldeel Moslesfehn und die Korsorsbarger Speeldeel ihre Zuhörer – stetig begleitet von einem Froschkonzert. Urlaubsstimmung verbreitete der idyllische Garten des „Oud Gemeentehuis“, wo der Stand der Gemeinde und das Glockenturm-Modell für Wardenburg warben. Vor und hinterm Tresen hatten die Mitarbeiter der Verwaltung, des Marketing-Forums, der Touristinformation und des Wirtschaftsförderungsvereins keine Mühe, die niederländischen Gastgeber für Wardenburg zu interessieren.

Am Ende des Tages waren die Vorräte an Premiumprodukten und Prospekten stark geschrumpft. Wie sich herausstellte, hatte beileibe nicht jeder der Eelder zuvor schon etwas über die deutsche Partnergemeinde gehört.

Als am Ende des Besuches Wardenburgs Bürgermeisterin einen symbolischen Baum an die Präsidentin des Eelder Partnerschaftskomitees, Martha Steringa, überreichte, gaben beide Frauen dabei ihrer Hoffnung Ausdruck, dass die Beziehung zwischen den Gemeinden wie ein Baum weiter wachsen möge.

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