Rechtzeitig zur Heideblüte ist das größte Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide am Wilseder Berg das Ziel einer Tagestour der Wandergruppe des Heimatvereins Düngstrup gewesen. Die Rundwanderung führte von Undeloh durch das Radenbachtal über den Heidschnucken- und den Pastor-Bode-Weg. Von dort ging es zum Totengrund sowie auf die höchste Erhebung der norddeutschen Tiefebene, den Wilseder Berg.
Nach dem Start am Heide-Erlebnis-Zentrum in Undeloh wanderte die Gruppe auf dem Heidschnuckenweg in die größten zusammenhängenden Heideflächen Europas. Allen Wanderern willkommen war die Einkehr ins Gasthaus „Zum Heidemuseum“ im historischen Heideort Wilsede. Frisch gestärkt folgte noch ein Abstecher zum Totengrund. Die dortige Aussichtsplattform habe einen traumhaften Blick in das von blühender Heide gefüllte Tal geboten, berichtete Volker Reißner. Anschließend wurde der mit 169 Metern höchste Berg der Lüneburger Heide erklommen. Die Aussicht vom Wilseder Berg reicht bei klarer Sicht bis zu den Türmen Hamburgs und Lüneburgs. Kurz hinter dem Gipfel des Wilseder Berges führte der Freudentalwanderweg rechts ins Tal abzweigend durch Heideflächen und an Waldrändern vorbei zurück nach Undeloh.
Besuch in Kleiderkammer
Für die letzte Fahrradtour in diesem Jahr haben sich die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Wildeshausen nochmal auf die Sattel geschwungen. Ziel waren die Kleiderkammer und der Fuhrpark des Deutschen Roten Kreuzes. Die Sozialdemokraten ließen sich die Abläufe nach Abgabe der Kleidung zeigen. „Es wird alles wiederverwertet. Unbrauchbare Kleidung wird nach Wolfen gefahren, wo sie zu Industrielappen verarbeitet wird“, berichtete Vorsitzender Thomas Harms. Ulla Schulte erläuterte, was zu tun ist, wenn die Kleiderkammer geöffnet hat. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt habe sie in der Woche circa 200 bis 240 Kunden, so Schulte.
Anschließend stellte Günter Warrelmann den Fuhrpark des DRK vor. Ferner gab er eine Kurzeinweisung in die Bedienung der zwei Feldküchen. Anschließend zeigte er das gesamt Equipment, das für Blutspendeaktionen benötigt wird: Ab dem kommenden Jahr organisiert das DRK wieder vier Blutspenden. Zum Abschluss wurden die SPD-Mitglieder zu Getränken und Bratwurst eingeladen.
Schnitzeljagd geschenkt
Geheiratet haben Beatrix und Karl-Heinz Abel am 29. Juni. Das Geschenk von ihren Kolleginnen und Kollegen aus der Volksbank Wil-deshauser-Geest aber bekamen sie am Mittwoch. Das Präsent nahm nämlich mehrere Stunden Zeit in Anspruch – und ließ sich nicht in Geschenkpapier einwickeln. Die Arbeitskollegen hatten für das frisch vermählte Paar eine Schnitzeljagd durch die Wildeshauser Innenstadt organisiert. Eine von mehreren Stationen war die Kneipe Brasserie. Dort wurden den Abels Törtchen serviert – in einem befand sich ein Schlüssel, in dem anderen die Telefonnummer der Volksbank. Diese Hinweise führten das Paar zu den nächsten Station. Die Mitarbeiter mehrere Geschäfte waren informiert – und beteiligten sich somit an der Schnitzeljagd. Auch die Gartenbau-Firma Vega aus Brettorf unterstützte die Aktion. Ziel war der Garten von Volksbank-Vorstand Jürgen Poppe, wo das Paar eine Schatzkiste gefüllt mir Geld erhielt.
