Die Entscheidung des Huder Ausschusses für Gemeindeentwicklung (GUA) vom 13. September ist richtig und zeugt von politischem Verantwortungsgefühl. Die in wenigen Tagen vorliegenden Ergebnisse der Potenzialflächenanalyse wollen die Ratsmitglieder im Detail prüfen, bevor sie über eine mögliche Aufstellung von Windrädern in einem einmaligen Landschaftsschutz- und Moorgebiet entscheiden. Der Landkreis hat bereits deutlich gemacht, dass keine Schutzgebiete angetastet werden müssen, um das Flächenziel für Windenergie zu erreichen.
Für die Rettung unseres kranken Planeten ist der Erhalt von Moorböden als stärkster CO
Sie dürfen nur realisiert werden, wenn gleichzeitig eine Wiedervernässung des Moores stattfindet (und nicht nur einer kleinen abgelegenen Teilfläche, wie es Herrn Ramadan vorschwebt). Wasserstände müssen bis zur Torfoberfläche angehoben werden und auch die Baumaßnahmen wie Fundamente, Straßen, Kabeltrassen etc. gilt es anzupassen. Der ausgehobene Torf darf nicht oxidieren und muss vor Ort bleiben. Erprobt ist all dies in Deutschland noch nicht. Ob sich ein solches Vorgehen für den Investor überhaupt rechnen würde?
