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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Ja-Wort nach 25 Jahren

29.05.2018

Mehr als 600 Senioren waren dem Aufruf der Wildeshauser Schützengilde gefolgt und zum bunten Nachmittag ins Festzelt gekommen. Dort sorgte die ansteckend fröhliche Musik des Blasorchesters (Blow) für Stimmung, aber vor allem die Fürsorglichkeit des großen Helferteams. Knapp 30 Frauen der Offiziere und der Könige schenkten Kaffee und Kaltgetränke aus. Erstmals war auch ein Team des TV Brettorf unter den Helferinnen, wie Gudrun Schmidt, Ehefrau von Schatzmeister Siegbert Schmidt, berichtete. „Wir mussten nicht um Geld aus der Gildekasse für die Senioren kämpfen“, sagte Altbürgermeister Franz Duin. „Die Gilde gibt das gern aus!“

Während die Senioren im Zelt feierten und an der Vogelstange die Königsanwärter versuchten, den Bolzen auf den Papagoy zu feuern (kleines Bild), stand für die Freiwillige Feuerwehr ein besonderer Einsatz an: Sie rückten zum Spalier-Stehen aus, weil Feuerwehrkamerad Werner Schunk und seine Sabine ihre Silberhochzeit feierten. Die beiden gaben sich erneut das Ja-Wort in der St.-Peter-Kirche und vollzogen dort ihre kirchliche Trauung. Eine Delegation der Wehr machte sich auf den Weg zur Kirche. Für das Spalier wurden B-Schläuche mit Luft gefüllt und zu Bögen verbunden, die dann einen Tunnel darstellten. Ortsbrandmeister Hermann Cordes übergab ein Präsent. Standesgemäß war auch die Hochzeitskutsche: der Feuerwehr-Oldtimer.

Im Festzelt am letzten Tag des Gildefestes wurden nicht nur Kinderkönig Leonhard Klaaßen und seine Königin Juli Schmaus (beide 11) von den vielen Besuchern gefeiert. Einen Orden für fünfjährige Tätigkeit im Kinder-Tambourkorps gab es für Tom-Luca Kramer, Kai-Thore Dannhorn, Piet-Ole Wulf, Bastian Bartelt und Lannig Priser. Oberleutnant Bernd Niester steckte die Orden an. Im Krandel hatte ihn General Jens Kuraschinski bereits zum Hauptmann gemacht. Das war offenkundig der Hitze des Gefechts geschuldet.

Um die Sicherheit beim Kinderschützenfest weiter zu verbessern, haben sich die die Offiziere Marco und Arne Tschöpe so ihre Gedanken gemacht. Erstmals getestet wurden am Wochenende schicke blaue Käppis mit einem „Innenleben“ aus Hartkunststoff. „Die sogenannten Anstoßkappen setzen wir auch im Schiffbau ein“, erklärte Marco Tschöpe. „Sie haben sich bestens bewährt.“ Sollte die Gilde einen Satz dieser Anstoßkappen für die Königsanwärter anschaffen, hätten die bunten Bauhelme ausgedient.

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